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Anja Zimmermann
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11.03.2011 Von Cottbus nach Paris zu Gold
31.08.2010 Saisonende ist auch Saisonvorbereitung
30.07.2010 Herzlichen Glückwunsch an Speerwerferinnen
23.07.2010 Cottbuser Meeting als Vorbereitung auf Barcelona
12.07.2010 Chaunte fliegt wieder über 2 Meter
24.06.2010 Pressespiegel des diesjährigen Meetings in Cottbus
21.06.2010 Betty Heidler wieder erfolgreich
08.06.2010 Potsdamerin sorgt für Paukenschlag am letzten Wochenende
30.05.2009 Neuen amerikanischen Rekord in Cottbus aufgestellt
26.05.2010 German DANCE Meeting
24.05.2010 Tobias Scherbarth mit Bestleistung
20.05.2010 2-Meter-Springerin Meike Kröger
19.05.2010 Das ist der Hammer
17.05.2010 Tyson Gay sprintet wieder
12.05.2010 Aufsteiger am Stabhochsprunghimmel greift an
07.05.2010 „Es ist ein tolles Gefühl, wenn der Speer weit fliegt“
28.04.2010 Schnelle Damen testen sich
16.04.2010 Premiere im Vorfeld des German Meetings
30.03.2010 Diskus-Hüne Gerd Kanter wieder in Form
03.03.2010 Meike Kröger sensationell über 2 Meter
24.02.2010 Deutsche Hallen-Meisterschaften (DHM) in Karlsruhe
12.11.2009 Tyson Gay geht’s nach OP wieder besser
06.11.2009 Cottbuser Meeting-Termine für 2010 bestätigt


11.03.2011 Von Cottbus nach Paris zu Gold
Senkrechtstarter Lavillenie ist erneut Europameister

 
Sechs Wochen nach dem Cottbuser Springer-Meeting der VR Bank Lausitz hat dessen Sieger im Stabhochsprung - Renaud Lavillenie (Frankreich) - bei den Europameisterschaften in Paris erneut die Goldmedaille gewonnen.  Damit konnte der sympathische Höhenflieger nicht nur seinen Titel erfolgreich verteidigen, sondern was in der LausitzArena noch nicht gelang – er sprang sogar über 6,03m und stellte damit einen neuen französischen Rekord auf. Mit dem Cottbuser Meetingrekord von 5,85 m hatte der 24-Jährige aber einen super Saisoneinstieg, der nun mit Platz 1 bei der EM gekrönt wurde. Übrigens, sein Landsmann Jerome Clavier, den die Cottbuser auch von ihrem Meeting kennen, wurde Zweiter.Auch die Hochspringerinnen nutzten das Meeting, um sich für Paris in Form zu springen. Während Ruth Beitia (Spanien) wie in Cottbus auch bei der EM Platz 2 belegte, konnte die Russin Svetlana Shkolina die gute Form nicht bestätigen.

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(Fotos: R. Weisflog)

31.08.2010 Saisonende ist auch Saisonvorbereitung
 
Das Hochspringen der Damen sorgt nicht nur in Cottbus für Furore. Dort sprang beim letzten German Meeting Ende Mai die US-Amerikanerin Chaunte Lowe sensationell 2,04 m, stellte damit einen neuen Landesrekord und natürlich auch eine neue Meetingbestleistung auf. So hoch wie in Cottbus sind in diesem Jahr nur ganz wenige gekommen. Auch 2009 gab es mit der Russin Irina Gordejeva beim VR Banken-Springer-Meeting eine herausragende Höhen: übersprungene 2,01m sorgten für Schlagzeilen.
 
Beim 32. Hochsprung-Meeting in Eberstadt, bei dem die Weltspitze der weiblichen und männlichen Höhenflieger alljährlich antritt, war Irina am letzten Wochenende als Vorjahressiegerin wieder im Einsatz. Mit 1,94 m wurde die hübsche Blondine Dritte hinter der Deutschen Ariane Friedrich (2,00 m) und der Russin Svetlana Shkolina (1,97 m).
 
Der Cottbuser Meetingdirektor und Präsident der German Meetings Deutschland Uli Hobeck war in Eberstadt als Ehrengast eingeladen. Er nutzte diesen Besuch für erste Gespräche in Vorbereitung auf das 9. Internationale Springer-Meeting in Cottbus. Nach ersten Planungen soll es am 26. Januar 2011 stattfinden. „Meine Wunschkandidatin dafür ist natürlich die WM-Dritte und beste Deutsche Ariane Friedrich.“ Doch ihr Trainer Günther Eisinger kündigte bereits an, dass Ariane auch in der kommenden Saison nur wenige Wettkämpfe bestreiten wird. Vielleicht gehört auch Cottbus dazu!

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30.07.2010 Herzlichen Glückwunsch an Speerwerferinnen
Bei der Europameisterschaft in Barcelona gewannen zwei deutsche Speerwerferinnen Gold und Silber. Linda Stahl gewann nach einem spannenden Wettkampf mit 66,81 Metern zum ersten Mal den EM-Titel. Platz zwei belegte Christina Obergföll, die auch schon mehrfach in Cottbus beim German Meeting dabei war. Katharina Molitor schaffte mit 63,81 Metern den Sprung auf Platz vier.
Im fünften Durchgang erreichte Linda Stahl ihre Siegweite. Der ständige Wind machte eine Pause und die Leverkusenerin warf den Speer mit idealem Winkel, er landete bei 66,81 Metern, das war gleichzeitig persönliche Bestleistung und Gold bei ihren ersten Europameisterschaften. „Ich habe das noch gar nicht realisiert. Das war einfach Wahnsinn heute, ich habe einen getroffen, von dem ich wahrscheinlich noch nicht einmal geträumt habe", sagte die Leverkusenerin freudestrahlend nachdem Wettkampf in einem Interview.

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23.07.2010 Cottbuser Meeting als Vorbereitung auf Barcelona
 
Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Barcelona (Spanien; 27. Juli - 1. August) wird sich zeigen, ob der Wettkampf in Cottbus (30.5.) eine gute Station für internationale Höhepunkte war. In der kommenden Woche kämpfen 74 deutsche Athletinnen und Athleten in 37 der 49 Wettbewerbe um Medaillen. Vor allem die Werfer haben besonders gute Erfolgaussichten. Aber auch die Sprinter und Läufer können bei den kontinentalen Meisterschaften sicher auch punkten. Beim Cottbuser German Meeting hatte beispielsweise Steffen Uliczka (SG Kronshagen/Kiel) mit 8:26,44 min erstmalig die Norm für die EM erfüllt. Dabei konnte er in einem hochgradig spannenden Finish fast sogar den Läufer aus Kenia Stephen Kiprotich bezwingen. In Barcelona ist die Übermacht der afrikanischen Läufer nicht am Start, daher könnte Cottbus für Steffen ein gutes Sprungbrett für die EM gewesen sein. Medaillenchancen haben natürlich auch die starken Frauen im Hammerwurf Betty Heidler und Kathrin Klaas, die die Cottbuser Leichtathletik-Fans ebenfalls Ende Mai live erleben konnten.

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Foto: Steffen Uliczka in Cottbus
   

 
12.07.2010 Chaunte fliegt wieder über 2 Meter
 
US-Rekordlerin Chaunte Howard-Lowe ist auch sechs Wochen nach dem German Meeting in Cottbus (30.5.) im Höhenrausch. Damals verbesserte sie den US-Rekord auf 2,04 m und wurde vom Publikum euphorisch gefeiert. Wenige Tage später verbesserte sie diese Bestmarke sogar um einen Zentimeter. Beim Diamond League Meeting in Rom (Italien) musste sie sich letzte Woche nur der Hochsprung-Weltmeisterin Blanka Vlasic (Kroatien) geschlagen geben. Beide übersprangen 2,03 Metern, wobei die Kroatin weniger Versuche brauchte.
 
Tyson Gay wieder gut in Tritt
US-Stars Tyson Gay, den die Cottbuser Leichtathletik-Fans 2009 live im hiesigen Stadion erleben konnten, war eins der Highlights des Diamond League-Meetings in Gateshead (Großbritannien). Das erste Aufeinandertreffen des Jahres über 100 Meter des US-Amerikaners Tyson Gay und dem Jamaikaner Asafa Powell wurde mit Spannung erwartet. Der Vize-Weltmeister aus den USA überraschte auf den letzten 15 Metern den früheren Weltrekordler und entriss diesem in 9,94 Sekunden mit zwei Hundertstel Vorsprung den schon sicher geglaubten Sieg.

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24.06.2010 Pressespiegel des diesjährigen Meetings in Cottbus
Die einzelnen Seiten anklicken zum Vergrößern oder die Gesamtdatei als Download hier (9MB).


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21.06.2010 Betty Heidler wieder erfolgreich
Bei der Team-EM in Bergen (Norwegen) ließ Betty Heidler mit 73,24 Metern die Konkurrenz um die ehemalige Weltrekordlerin Tatyana Lysenko (Russland) am Wochenende hinter sich.  So wie beim German Meeting in Cottbus (30.5.10) gewann die Frankfurterin das Hammerwerfen der Frauen. Zum Cottbuser Leichtathletik-Wettkampf flog der Hammer sogar noch fast 20 cm weiter, bestätigt jedoch erneut Bettys Stärke und Konstanz.
„Für die EM in Barcelona (27.7.-1.8.10) beginnt jetzt die eigentliche Vorbereitung. Die Konkurrenz auf europäischer Ebene unterscheidet sich kaum im Vergleich zur Weltebene, da nur wenige Konkurrenten für die EM fehlen werden. Mein Ziel in Barcelona ist es, eine Medaille zu holen und mich für den Continental-Cup zu qualifizieren“, meint die athletische Werferin in einem Interview.
Mit überragenden 379,5 Punkten gewann die Team-EM die russische Mannschaft vor den Briten (317 Punkte), die bereits im vergangenen Jahr den Silberrang belegt hatten. Das deutsche Team wurde mit 304,5 Punkten Dritter vor Frankreich (290).

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08.06.2010 Potsdamerin sorgt für Paukenschlag am letzten Wochenende
Claudia Hoffmann - die hübsche Sprinterin auf dem GM-Plakat - startete zum 21. Cottbuser German Meeting am 30. Mai über 800 m und wurde hier Dritte. Die Potsdamerin unterbot nun in Regensburg in 51,65 Sekunden ganz überraschend ihre vier Jahre alte 400-Meter-Bestzeit (51,79 sec) und damit auch die EM-Norm (51,70 sec).
Die 27-Jährige meinte im Interview bei leichtathletik.de:
 
War diese neue Bestzeit über 400 Meter bereits abzusehen?

Von meiner Seite nicht. Ich hatte aber dann von meinem Trainer erfahren, dass er es schon geahnt hatte, weil ich zuletzt im Training unheimlich schnell war. Ich selbst bin aber umso mehr überrascht. Ich hatte mir gesagt, ich gehe es locker an und rolle das Feld von hinten auf. So hat es funktioniert. Ich bin jetzt super froh über diese Zeit. Es war aber schon in den letzten beiden Jahren so, dass ich mit dem 800-Meter-Training meine schnellsten Staffelrennen gelaufen bin.
 
Über die 800 Meter sind Sie also jetzt auf den 400 Metern dorthin gekommen, wohin Sie schon lange wollten…
Richtig. Aus der Warte war es für mich schon bei den Staffelrennen 2008 in Peking und letztes Jahr in Berlin gut, dass ich über die längere Distanz gekommen bin.
 
Was unterscheidet das Training denn jetzt von Ihrem früheren?
Ich mache weniger schnelle hochintensive Läufe. Anscheinend tut mir das gut, und meine Muskulatur braucht die Ruhe, um dann kurz zu zünden. Das war jetzt im Rennen auch wieder ähnlich.
 
Inwiefern ist es auch eine Einstellungssache?
Ich muss wieder lernen an mich zu glauben. Das ist mir in den letzten Jahren ein wenig verloren gegangen. Es muss Spaß machen und ich muss daran glauben, dass es funktioniert. Wir haben ja auch gut trainiert. Das war auch in den anderen Jahren so. Nur da war ich eben zu verbissen. Das habe ich nun versucht abzulegen. Außerdem habe ich im Winter auf E-Learning-Basis mit einem Fernstudium im Sportmanagement angefangen. Das hat mich auch vorangebracht und ist für mich ein Ausgleich.
 
Trotzdem stellt sich jetzt wieder die Frage. Was sind Sie nun eigentlich, 800-Meter-Läuferin, 400-Meter-Läuferin oder beides?
Ich würde jetzt sagen: beides. Meine nächsten beiden Rennen sind wieder die 800 Meter. Dann schauen wir, wie wir uns weiter entscheiden. Ich habe jetzt noch keine Ahnung. Ich habe beide Strecken liebgewonnen. Nachdem ich jetzt über 800 Meter schon langsam Erfolge habe und sich die Umstellung gelohnt hat, mache ich das auch ganz gerne. Die 400 Meter sind aber das, was ich die letzten zehn Jahre gemacht habe. Deshalb ist es auch wieder schön, diese Strecke zu laufen. Ich mag beides gern.
 
Wenn Sie das Rennen vom Samstag mit früheren 400-Meter-Rennen vergleichen. Was machte den Unterschied?
Ich glaube eben, ich bin früher viel zu verbissen rangegangen. Ich wusste, das ist die Norm, und ich wollte da unbedingt ran. Es hat jetzt so locker funktioniert. Bei 300 Metern habe ich gemerkt, dass ich an Sorina (Nwachukwu) dran bin und habe mich gefragt: was ist da los. Dann habe ich die Gerade durchgeknüppelt und es hat gereicht. Regensburg war für mich aber schon immer ein gutes Pflaster. Das hat sich auch dieses Jahr wieder ausgezahlt.
 
Ist diese Verbissenheit denn nun bei Ihnen auf die 800 m gewichen?
Im ersten Rennen muss ich sagen ja. Danach war ein Tag mit meiner Mutti nötig. Meine Mutti ist für mich Gold wert. Sie hilft mir immer unheimlich, auch um Bestzeiten zu laufen. Auch heute hat sie mir gesagt: ‚Kind, renn schön locker. Wir glauben an Dich. Du kannst es.’ Und sie hat recht.
 
Fühlen Sie sich auch körperlich momentan auf dem Höhepunkt, den Ihre Bestzeit offenbart?
Auf jeden Fall. Ich bin besser vorbereitet. Man sieht es mir auch an. Ich bin anders austrainiert als früher. Ich fühle mich wohl.
 
In zwei Wochen steht die Team-EM an. Wie groß ist dort die Herausforderung für Sie?
Es ist auf jeden Fall eine ganz, ganz gute Erfahrung. Man läuft mit internationaler Konkurrenz. Wir haben dieses Jahr mit der Staffel viel vor. Ich hoffe, dass wir dort schon einmal zeigen können, dass man mit uns rechnen muss. Als Mannschaft wollen wir den Titel auf jeden Fall verteidigen. (gekürzt)

(Interview mit Claudia Hoffmann führte Christian Fuchs)

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Foto (Steffen Beyer): Claudia (132) beim 800 m Lauf in Cottbus an dritter Stelle


30.05.2010 Neuer amerikanischer Rekord in Cottbus aufgestellt
21. German Meeting war großer Erfolg

 
Der Start des 21. German Meetings in Cottbus war ein recht nasser. Doch nach einigen Regenschauern wandelte sich das graue Wetter in strahlenden Sonnenschein und motivierte viele Athleten zu Spitzenleistungen. Circa 4000 Zuschauer kamen trotz feuchten Starts ins Sportzentrum, um Leichtathletik der Extraklasse zu erleben.
So stellte die US-Amerikanerin Chaunté Lowe einen neuen amerikanischen Rekord auf. Nach 22 Jahren löste sie damit ihre Landsfrau Louise Ritter ab. 2,04 Meter übersprang Lowe und ließ auch ihre Konkurrenz in Cottbus weit hinter sich.
Vizeweltmeisterin Betty Heidler (LG Eintracht Frankfurt) belegte im Hammerwerfen der Frauen mit 73,41 Metern den ersten Platz. Die Kanadierin Sultana Frizell wurde mit 71,89 Metern Zweite. Heidlers Teamkollegin Kathrin Klaas belegte mit 67,21 Metern Platz 3.
Für Lokalmatador David Golling vom LC Cottbus war es der erste große Wettkampf in der Mitte zahlreicher Spitzenathleten. Und dieser Auftakt gelang ihm glanzvoll. Sein Speer flog 71,69 Meter weit und damit auf den dritten Platz. Den ersten Platz holte sich Guillermo Martinez aus Cuba, er warf den Speer 81,21 Meter weit.
Im Stabhochsprung der Männer siegte Lukasz Michalski aus Polen mit 5,60 m. Mit der gleichen Höhe landete Michel Balner aus Tschechien auf dem zweiten Platz, Dritter wurde mit 5,50 Metern sein Landsmann Jan Kudliczka.
Beim 3000-Meter-Hindernis-Lauf gewann nach einem furiosen Lauf von Steffen Uliczka (SG Kronshagen/Kiel) der Kenianer Stephen Kiprotich (8:25,60 min.) Steffen erfüllte mit 8:26.44 min die Norm für die Europameisterschaft in Barcelona. Lokalmatador Hannes Liebach schaffte es auf Platz 4.
Benn Harradine aus Australien warf seinen Diskus 62,84 Meter, was ihm den Sieg einbrachte. Platz 2 ging an Martin Wierig vom SC Magdeburg mit 62,32 Metern. Ibrahim Yasser Farag aus Ägypten mit 60,78 Metern landete auf dem dritten Platz.
Gute Ergebnisse gab es auch bei den Läufern. Im 100-Meter-Lauf der Männer siegte der Litauer Rytis Sakalauskas mit 10,32 Sekunden, Zweiter wurde Egwero Ogho-Oghen aus Nigeria mit 10,38 Sekunden. Die 400 Meter der Männer gewann der US-Amerikaner Jamaal Torrance in 46,06 Sekunden. Den zweiten Platz erreichte Piotr Klimaczak aus Polen in 46,50 Sekunden. Platz 3 ging ebenfalls nach Polen an Marcin Marciniszyn, er lief die Strecke in 46,79 Sekunden.
Den 800-Meter-Lauf der Männer gewann Onalenna Baloi aus Botswana in 1:48,85 Minuten. Zweiter wurde Martin Bischoff (TV Wattenscheid 01) in 1:48,92 Minuten, Dritter Martin Conrad (LAC Quelle Fürth) in 1:49,33 Minuten.
Nixon Chepseba aus Kenia war der Erste im Ziel auf den 1500 Metern. 3:34,50 Minuten lief er. Sein Landsmann Nicholas Kemboi belegte den zweiten Platz in 3:34,82 Minuten. Platz 3 ging an Iguider Abdelaati aus Marokko, er lief 3:34,99 Minuten.Im 100-Meter-Lauf der Frauen siegte Laura Turner aus Großbritannien. Sie lief die Strecke in 11,59 Sekunden. Marika Popowicz aus Polen belegte knapp hinter ihr in 11,60 Sekunden den zweiten Platz. Die ersten drei Plätze bei den 400-Meter-Läufen der Frauen gingen an die USA. Am schnellsten lief hier Ebonie Floyd-Broadnax. Platz 1 auf den 800 Metern der Frauen belegte die Algerierin Zahra Bouras in 2:01,43 Minuten, dicht gefolgt von Anna Balakshina aus Russland. Platz 3 ging mit 2:02,42 Minuten an Claudia Hoffmann vom SC Potsdam, die auch das Plakat des Meetings zierte.

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Foto: Andreas Neuthe


30.05.2010 Neuen amerikanischen Rekord in Cottbus aufgestellt
Die amerikanische Hochspringerin Chaunté Lowe hat beim 21. German Meeting in Cottbus einen neuen amerikanischen Rekord aufgestellt. Mit 2,04 Meter löste sie nach 22 Jahren ihre Landsfrau Louise Ritter ab. Ihre Konkurrenz in Cottbus ließ sie weit hinter sich.

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26.05.2010 German DANCE Meeting
Seit Januar unterstützt Dennis Lehmann als Praktikant das Team der Athletics Agentur und des LCC bei der Meetingvorbereitung. Der 30-Jährige absolviert zurzeit eine Ausbildung zum Sport- und Fitness-Kaufmann am Forum Berlin. Sein Organisationstalent konnte der Cottbuser während der Vorbereitung auf das bevorstehende Sportevent am 30. Mai mehr als einmal unter Beweis stellen. So ist Dennis unter anderem selbständig für die Vorbereitung des German DANCE Meetings am Freitag vor dem Meeting (28. Mai) in der Alten Chemiefabrik verantwortlich - eine große Aufgabe, die er mit Bravour meistert. Neben Top-Athleten wie Björn Otto (Stabhochspringer), Jana Hartmann (Deutsche Hallenmeisterin 800 m), Nicole Forrester (Kanadische Meisterin, Hochsprung) sind weitere Spitzenathleten beim Promotionabend dabei. „Musik und Sport – das passt! Ich freue mich riesig auf den Abend, bei dem auch DJ Marcus Lange auflegt“, so Organisator Dennis Lehmann. Seine Myspace-Seite, auf der bis zum heutigen Tage bereits 11.500 Klicks zu verzeichnen sind, wurde von ihm entwickelt: http://www.myspace.com/144125859
Der Kartenvorverkauf läuft super, eine Karte für das DANCEMeeting kostet im Vorverkauf 6 €, an der Abendkasse 8 €.

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24.05.2010 Tobias Scherbarth mit Bestleistung
Tobias Scherbarth hat sich beim Stabhochsprung-Meeting in Engen mit persönlicher Bestleistung den Sieg geholt. Mit 5,71 Metern verbesserte der Deutsche Vizemeister nach längerer Verletzungspause seine bisherige Freiluftmarke um einen Zentimeter. Der Leverkusener steht auch auf der Starterliste für das Cottbuser German Meeting am kommenden Sonntag (30.5.) und trifft hier auf Alexander Straub und Björn Otto. Wird sich die junge Garde gegen den Routinier durchsetzen können?Tobias erfüllte mit der erzielten Höhe zum ersten Mal die Norm für die Europameisterschaften in Barcelona (Spanien; 27.07.-01.08.). Um sich für die kontinentalen Titelkämpfe zu qualifizieren, muss er die Norm von 5,70 Metern zweimal überqueren.

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20.05.2010 2-Meter-Springerin Meike Kröger
Beim 21. German Meeting in Cottbus können die Zuschauer am 30. Mai wieder auf eine hochkarätige Besetzung der Starterfelder freuen. Spitzenathleten aus der ganzen Welt haben sich angekündigt und werden sicher für spannende Wettkämpfe sorgen. So auch im Hochsprung der Damen. Mit dabei eine Athletin, die die Herzen des Cottbuser Publikums bereits im Januar zum Cottbuser Springer-Meeting für sich erobert hat: Meike Kröger. Bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Karlsruhe konnte sie ihre persönliche Bestleistung auf 2,00 Meter steigern. Nur sechs deutsche Frauen bezwangen bisher diese „Schallgrenze“. Sie gehört jetzt dazu. Gemeinsam mit ihrem Trainer Jan Keil erläutert sie Ziele und die Besonderheit der Meetings in Cottbus.
 
Bei den Deutschen Meisterschaften in Karlsruhe konnte Meike ihre Bestleistung auf sagenhafte 2,00 Meter verbessern. Was sind nun die weiteren Ziele für 2010?
 
Jan Keil (Trainer): Die 2 m kommen, wenn sie kommen! Es wäre falsch sich jetzt ausschließlich daran zu messen. Der Berliner Freiluftrekord liegt bei 1,99m und der Berliner Hallenrekord bei 2,02 m. Auch wenn diese Leistungen noch aus einer anderen Zeit stammen, sind das natürlich langfristige Ziele und es ist für Meike ganz sicher möglich, diese Höhen sauber zu springen.  Erstmal wollen wir uns aber bei Höhen von Mitte Neunzig konsolidieren. Für den Sommer gilt die Konzentration sowieso ganz klar der Qualifikation für die EM in Barcelona und dem Erreichen des Finales. Platzierungen sind dabei wichtiger als Höhen.
 
Bei den Cottbuser Meetings ist Meike inzwischen zum Publikumsliebling geworden. Was ist reizvoll an diesen Meetings?
 
Jan Keil: Erstmal gehört Cottbus für Meike als Berlinerin natürlich zur erweiterten Heimat, man ist schnell da, hat keine lange Anreise und fühlt sich wie zuhause bei einem Heimspiel. Dazu kommt, dass das Meeting in Cottbus Meike mal über einen Trauerfall in der Familie hinweggeholfen hat und sie durch die zweimalige Normerfüllung einfach positive Erinnerungen daran hat. Außerdem wurde Meike vom Cottbusser Publikum von Beginn an auch als sie noch nicht so bekannt war wie jetzt sehr herzlich aufgenommen, da kommt man immer gerne wieder.
 
Studium und Sport: Wie motiviert sie sich, in beiden Lebensbereichen Höchstleistungen zu bringen?
 
Meike Kröger: Das Eine ist ohne das Andere nicht möglich. Ich brauche den Ausgleich und die geistige Beschäftigung mit anderen Dingen als dem Sport. Ich kann mich dabei auch 100% auf die Sache konzentrieren, auf die es ankommt. Beim Training lasse ich die Gedanken von Projekten in der Uni hinter mir und in der Uni konzentriere ich mich auf das, wodrauf es dort ankommt, das hilft, neue Energien zu mobilisieren.
Aus Uni-Sicht ist dieses Semester etwas entspannter, was mir eine gute Vorbereitung auf die Europameisterschaften (27.7.-1.8.2010) ermöglichen sollte. Im Winter  steht dann die Bachelorarbeit an.
 
Bleibt Zeit für Privates, gibt es einen festen Freund oder Hobbys?
 
Meike Kröger: Mein Privatleben ist und bleibt mein Privatleben. Aber was meine Hobbies anbelangt, fotografiere ich gerne und besuche gerne Ausstellungen, bevorzugt Fotoausstellungen.
 
Was sind die Zielvorstellungen für das 21. German Meeting am 30. Mai in Cottbus? Wie laufen die Vorbereitungen?

Jan Keil: Cottbus wird der erste Wettkampf für Meike in der noch jungen Saison sein, insofern hat er Aufbaucharakter. Außerdem ist es das erste Mal, dass Meike in Cottbus draußen springt, sie muss sich also erst an die Anlage und die Bedingungen dort gewöhnen. Aber mit dem Cottbusser Publikum sollte ihr das gelingen.

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Fotograf: Andreas Neuthe


19.05.2010 Das ist der Hammer

Starke Frauen im Cottbuser Ring erwartet

Betty Heidler zeigt sich in Bestform. Die Frankfurter Hammerwerferin überzeugte am Mittwoch beim finanzkräftigen World Challenge-Meeting in Daegu (Korea) mit einem Wurf auf 75,28 Meter. Sie beherrschte die Konkurrenz um Tatyana Lysenko (RUS/72,36 m). Auch ihre Vereinskollegin Kathrin Klaas hält mit, 72,12 Metern bedeuteten für sie Platz drei. Die beiden besten deutschen Hammerwerferinnen liegen damit auf bestem EM-Kurs. Betty Heidler zeigte vor 40.000 Zuschauern mit der neuen Saisonbestleistung ein konstant hohes Niveau, das sie derzeit offenbar jederzeit abrufen kann.

Das bewies sie auch am letzten Wochenende. Trotz Dauerregen und Temperaturen um sieben Grad erzielte die WM-Zweite beim Werfermeeting in Halle sehr gute 75,24 Metern. Damit besiegte Betty Weltmeisterin Anita Wlodarczyk aus Polen (74,00 m). Auf dem dritten Platz landete die WM-Vierte und Teamkollegin Kathrin Klaas, die mit 72,52 Metern ebenfalls die EM-Norm von 69,50 Metern abhakte. Sieben deutsche Athleten erfüllten erstmals die Normen für die Europameisterschaften in Barcelona (27. Juli bis 1. August)

Betty Heidler und Kathrin Klaas treten auch in Cottbus zum 21. German Meeting (30. Mai) in den Ring und eröffnen damit hier um 14 Uhr den Wettkampf. Das deutsche Duo wird sich vor allem mit der Konkurrenz aus Kuba messen: Yipsi Moreno (Bestleistung 76,62 m). Die 29-Jährige wurde Vizeolympiasiegerin und gewann 2007 Silber bei der Weltmeisterschaft in Osaka. Ihre Landsfrau Arasay Thondike geht mit einer Bestleistung von 73,90 Metern ins Rennen bzw. in den Wurfring. Das bunte Feld von neun Werferinnen kommt aus sechs Nationen, neben den Deutschen und Kubanerinnen starten Athleten aus Kanada, Ungarn, Tschechien und der Ukraine. Beim Internationalen Meeting in Cottbus werden Sportler aus rund 40 Nationen erwartet und hier um Siege, Bestleistungen und Normerfüllungen kämpfen.

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17.05.2010 Tyson Gay sprintet wieder
Am Sonntag lief Vizeweltmeister Tyson Gay eine neue Weltbestzeit über 200 Meter. Der US-Amerikaner stellte bei den Great City Games in Manchester über diese Distanz - aber ohne Kurve - eine neue Weltbestzeit auf. Für das Spektakel wurde in der Innenstadt extra eine Laufbahn konstruiert. In 19,41 Sekunden verbesserte Tyson die 44 Jahre alte Marke seines Landsmanns Tommie Smith, der selbst vor Ort war, um neun Hundertstelsekunden (siehe Bild rechts unten, T. Smith bei seinem 200m-Olympiasieg 1968 in Mexiko-City).
 Zum letzten German Meeting in Cottbus war Tyson Gay der Stargast, konnte aber wegen einer Verletzung das Rennen nicht antreten. In diesem Jahr werden am 30. Mai die schnellen Sprinter erneut die Cottbuser Bahn testen. Diesmal ist der Favorit Lerone Clarke aus Jamaika, der mit 9,99 Sekunden die besten Ausgangswerte über 100 m mitbringt. Den Meetingrekord hält hier Frank Fredericks (NAM) aus dem Jahre 1994. Wird der 16 Jahre alte Rekord im Sportzentrum diesmal unterboten? Die Leichtathletikfans können sich auf spannende Wettkämpfe und heiße Duelle freuen.

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12.05.2010 Aufsteiger am Stabhochsprunghimmel greift an
Tobias Scherbarth beim 21. German Meeting

 
Ein neuer Stern erobert den Himmel des deutschen Stabhochsprungs. Tobias Scherbarth vom TSV Bayer 04 Leverkusen kündigt eine starke Freiluftsaison an.
Bei den Deutschen Meisterschaften 2009 in Ulm holte sich der gebürtige Leipziger  mit einer Sprunghöhe von 5,70 m den Vizemeistertitel und qualifizierte sich für die Weltmeisterschaft in Berlin. Dennoch meinte es das Glück im vergangenen Jahr nicht gut mit ihm. So erlitt der 24-Jährige wenige Wochen zuvor einen komplizierten Fußbruch, der seine WM-Träume platzen ließ.  
Inzwischen ist der willens- und leistungsstarke Athlet wieder in Topform. Im Trainingslager im südafrikanischen Stellenbosch machte er sich fit für die Freiluftsaison 2010 und verspricht starke Höhenflüge beim 21. German Meeting in Cottbus. Mit einer Bestleistung von 5,76 m ist der gebürtige Leipziger seinem Wunsch, die 6-m-Marke zu überspringen, schon recht nahe. Oberstes Ziel ist nach der verpassten WM-Chance in diesem Jahr aber zunächst die Qualifikation für die Europameisterschaft in Barcelona vom 26. Juli bis 01. August. Das Cottbuser Meeting ist dabei ein wichtiger Wettkampf für den 24-jährigen Tobias. Im Sportzentrum will der 1,95-m-Hühne sein Können unter Beweis stellen und sich den Weg in Richtung EM bahnen. Hier trifft er auf eine harte Konkurrenz, denn mit Björn Otto und Alex Straub sind zwei weitere starke deutsche Springer auf der bisherigen Startliste zu finden.
 Weitere Informationen unter www.german-meeting.de

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07.05.2010 „Es ist ein tolles Gefühl, wenn der Speer weit fliegt“
Lokalmatador David Golling beim 21. German Meeting
Am 30. Mai ist es endlich wieder soweit: Das 21. Lausitzer German Meeting lädt zu einem Leichtathletik-Erlebnis der Extraklasse ins Cottbuser Sportzentrum.
Neben vielen Topstars wird auch ein ganz junger Sportler an den Start gehen: David Golling vom LC Cottbus. Seit fünf Jahren gehört sein Herz dem Speerwurf. 70,49 Meter warf der 20-Jährige im vergangenen Jahr. Diese Bestleistung will er beim German Meeting auf jeden Fall verbessern. 73 Meter sind das erklärte Ziel, und sein großer Traum ist in den nächsten Jahren die Teilnahme an Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen, wo David natürlich auch einmal unter den Ersten sein möchte.
Die nötige Unterstützung, die ihn seinen Zielen immer näher kommen lässt, bekommt der gelernte Industriemechaniker von seinen Eltern und Freunden sowie besonders von seinem Trainer Ralf Lauenroth, der schon einige Nachwuchssportler erfolgreich gemacht hat. Derzeit trainiert der Cottbuser Speerwerfer zwei Mal täglich, arbeitet hart an sich.
Wenn David Zeit hat, dann entspannt er sich bei elektronischer Musik oder trifft sich mit Freunden, die ihn wieder aufbauen, wenn es einmal nicht so gut läuft. Zur Stärkung trägt auch „Omas Essen“ bei, Schnitzel und Bratkartoffel sind die Renner.
Das, was ihn antreibt, seine Leistungen immer weiter zu verbessern und täglich ausdauern zu trainieren, liegt für David in der Sache selbst: „Es ist ein tolles Gefühl, wenn der Speer weit fliegt“, meint der Spreewälder, seine Eltern wohnen in Burg. Und für dieses Gefühl will er am 30. Mai zum Cottbuser Meeting alles geben. Das Publikum wird sicher ihren Lokalmatadoren mit besonderen Beifallsstürmen zu Höchstleistung treiben, denn unter den Top-Stars aus über 30 Nationen ist der junge Mann zwar noch ein Newcomer, aber ein ehrgeiziger.
 
Weitere Infos auch im Internet oder im GM-OrgBüro, Pressesprecherin Anja Zimmermann, office.cottbus@german-meeting.de oder www.german-meeting.de


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28.04.2010 Schnelle Damen testen sich
 
Beim letzten German Meeting in Cottbus hatten die Zuschauer einen besonderen Leckerbissen: Erstmalig standen Staffel-Wettkämpfe auf dem Programm und die Stars waren keine geringeren als die die US-Amerikaner mit den schnellsten Frauen und Männern. Die Frauenstaffel erzielte mit 41,48 sek eine sensationelle Jahresweltbestzeit. Diese günstige Konstellation im Vorfeld der Weltmeisterschaften in Berlin wird es zum 21. German Meeting (30. Mai) zwar sicher nicht geben, aber auch hier werden wieder einige Top-Stars um schnelle Zeiten fighten.
 
Dass die deutschen Damen dabei eine wichtige Rolle spielen, kündigt sich bereits jetzt an. Beim 114. Penn Relays in Philadelphia (USA) am letzten Samstag sprintete unsere 4x100-Meter-Frauen-Staffel 44,02 sek. Damit belegten sie gegen die Staffeln aus den USA und Jamaika den vierten Platz. Im US-Quartett lief auch 200-Meter-Weltmeisterin Allyson Felix und Carmelita Jeter, die vor knapp einem Jahr die Cottbuser Meeting-Besucher live erleben konnten. Auch in diesem Jahr stehen die Sprints der Damen und Herren auf dem Programm und die Gäste können sich auf spannende Duelle freuen. Weitere Infos zum 21. Cottbuser Meeting auch unter www.german-meeting.de .

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Fotograf: Andreas Neuthe

 

16.04.2010 Premiere im Vorfeld des German Meetings
Wie gut Sport, Musik und Spaß zusammen passen, zeigte im Januar das Springer-Meeting in der Lausitz-Arena. Jetzt gibt es anlässlich des 21. Cottbuser German Meetings Ende Mai eine Auftakt-Party –
das “GermanDanceMeeting“, bei dem es gerade für junge Leute und Junggebliebene auch viel Spaß und Action geben wird.
 
Am 28. Mai lädt die alte Chemiefabrik zum Party-Hotspot ein. Top-Sportler aus dem In- und Ausland sind hier zu Gast, per Bild und Video können die Highlights der letzten Leichtathletik-Meetings im Rückblick erlebt werden.
Als Hauptact des Abends bringt der international bekannte DJ Markus Lange erstmals die Location zum Beben. Ob Moskau, London, Tokyo oder Berlin - es gibt kaum eine Metropole auf der Erde, in der dieser DJ  noch nicht aufgelegt hat. Beim GermanDanceMeeting wird er sicher mit seinem einmaligen LiveSet das Lausitzer Partyvolk in Ekstase versetzen. Drei weitere musikalische Leckerbissen sind an diesem Abend Alek Ass, El Nino und Monoluxx, aka Tom Cyber & Hendrik Zoe sind Garanten für einen Beatgenuss der besonderen Art und ein weiterer Grund, diesen Abend nicht zu Hause auf dem Sofa zu verbringen. In einer Outdoor-Chilllounge stellen DJ´S von 94,5 Radio Cottbus die Stars des diesjährigen Leichtathletik-Meetings vor.
 
Der Einlass ist 20 Uhr und ganz wichtig: die Eintrittskarte vom GermanDanceMeeting hat auch am Sonntag (30. Mai) für den Wettkampf im Sportzentrum Gültigkeit, also nur einmal bezahlen - zweimal Spaß haben und jede Menge Stars hautnah erleben!!!! Weitere Infos zum Meeting auch unter www.german-meeting.de .

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30.03.2010 Diskus-Hüne Gerd Kanter wieder in Form

Der estnische Olympiasieger Gerd Kanter reiste im letzten Jahr nach Cottbus und wollte hier nach einer intensiven Trainingswoche beim German Meeting starten. Es sollte die Generalprobe für die WM in Berlin werden, doch er musste wegen gesundheitlicher Probleme kurzfristig auf den Wettkampf verzichten, weil er sich für Berlin schonte. Der 30-Jährige wurde dort Dritter.

Jetzt scheint der sympathische Este wieder gut in Form zu sein, denn er startete bei einem Wurf-Indoor-Meeting am Samstag (27.3.) in Växjö (Schweden) gut in die neue Saison. Letztes Jahr stellte Kanter hier die inoffizielle Welthallenbestleistung im Diskuswurf mit 69.51m ein, dieses Mal flog seine Scheibe 66.95 m. „Ich denke, dass ich jetzt ungefähr 68 m werfen kann. Ich bin in guter Verfassung und die Bedingungen hier sind vollkommen, aber dieser Wettkampf war mein erster dieses Jahr, also ich nehme an, dass ich bald weiter werfe“, kommentierte Kanter in einem Interview. Drei Männer warfen über 60m, so auch der Ägypter Yasser Fathy, der sich über den zweiten Platz freute (63.37m).

Das German Meeting in Cottbus ist in diesem Jahr für den 30. Mai geplant. Vielleicht gibt es dann ein Wiedersehen mit Gerd Kanter. Meetingdirektor Uli Hobeck bastelt noch an den Disziplinen und hat als Option auch den Diskuswurf der Männer auf dem Plan. Neben Kanter wäre dann einen zweiten Wunschkandidaten auf der Liste: Robert Harting, der Überraschungsweltmeister von Berlin. Es wäre für ihn fast ein Heimspiel, denn der Berliner begann in Cottbus mit der Leichtathletik. Aber noch sind die Planungen im vollen Gange. Zahlreiche Meetings mit viel höherem Budget finden ebenfalls in diesem Zeitraum statt. Man muss schauen, wie die Verhandlungen laufen.

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03.03.2010 Meike Kröger sensationell über 2 Meter
In Cottbus holte sich die Berliner Hochspringerin Meike Kröger Ende Januar den richtigen Schwung, indem sie mit 1,92 Meter Dritte wurde und die Norm für die Hallen-Weltmeisterschaft in Doha erreichte. Systematisch von Wettkampf zu Wettkampf steigerte sich die 23-Jährige danach und wurde am letzten Wochenende nicht nur Deutsche Vizemeisterin, sondern übersprang erstmals die 2-Meter-Marke. In der Karlsruher Europahalle erzielte Heike Henkel vor 18 Jahren den gültigen deutschen Hallenrekord (2,07 m). Meike verbesserte ihre eigene Bestleistung zunächst um zwei Zentimeter auf 1,98 Meter. Dann flog sie im ersten Anlauf über die magische Höhe von 2,00 Metern. Das gelang bisher nur sechs deutschen Hochspringerinnen in der Halle, jetzt kam die Berlinerin dazu.
In einem spannenden Wettkampf setzte sie die Hallen-Europameisterin Ariane Friedrich unter Druck, denn diese hatte die zwei Meter gerissen. Doch dann wehrte die Frankfurterin den Angriff nervenstark mit einem Satz über 2,02 Meter ab. Beide strahlten nach dem Wettkampf – die mehrfache Deutsche Meisterin über ihre Titelverteidigung, die Zweite über ihren ersten 2-Meter-Sprung.
Meike bestätigte in einem Interview: „Ich habe es bei den Sprüngen und den Kraftwerten in dieser Trainingswoche schon gemerkt, dass ich sehr gut drauf bin. Ich hatte mich gut und frisch gefühlt. Die zwei Meter konnte ich natürlich nicht erwarten, denn das sind erneut vier Zentimeter Steigerung.“ Jetzt geht es erst einmal als starkes Duo zur Hallen-WM (12. bis 14. März). Ariane Friedrich meinte schmunzelnd: „Wir werden den anderen Springerinnen in Doha jetzt ordentlich einheizen.“

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Foto (A. Neuthe): Meike mit Trainer Jan Keil bei Meeting in Cottbus (27.01.10)

 

24.02.2010 Deutsche Hallen-Meisterschaften (DHM) in Karlsruhe
War Cottbus ein gutes Sprungbrett für die kommenden Leichtathletik-Höhepunkte? Wer wird sich als WM-Kandidat durchsetzen? Die Nominierungen für die Hallen-Weltmeisterschaften in Doha (Katar 12.-14.3.2010) wurden von einigen deutschen Athleten bereits erfüllt. Doch wer dann tatsächlich zur HWM fährt, entscheiden vor allem die Ergebnisse bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften am kommenden Wochenende (27./28. Februar).
 
Spannende Kämpfe auch der Höhenflieger zu erwarten
Beim Stabhochsprung der Männer steht die Norm bei 5,70 Metern. In der badischen Metropole werden die Stabis nicht nur um die Medaillen, sondern noch einmal um die Startplätze für Doha kämpfen. Hendrik Gruber (Leverkusen) hat sich in diesem Frühjahr mit 5,70 Metern in die Reihe der WM-Kandidaten vorgearbeitet. Der Schützling von Leszek Klima trifft auf den Ex-Leverkusener und deutschen Jahresbesten Malte Mohr (LG Stadtwerke München), der mit 5,83 Metern beste Chancen auf den Titel und eine Nominierung hat. Dies möchte aber auch der zweite WM-Kandidaten Alexander Straub (5,81 m) von der LG Filstal, der in Cottbus den vierten Platz hinter Björn Otto belegte.
 
Björn Otto verzichtet verletzungsbedingt
Aufgrund anhaltender Fersenprobleme beendet Björn Otto die Hallensaison. Der Athlet von der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen erklärte in einem Interview: „Um die Freiluftsaison nicht zu gefährden, ist es nun das Beste, dem Fuß erstmal Ruhe zu gönnen.“ Björn war beim Cottbuser VR Banken-Springer-Meeting (27.01.) mit 5,60 m gut in die Saison gestartet. Der frühere Hallen-EM-Dritte gewann kurz danach mit gleicher Höhe den Hallen-Länderkampf in Glasgow (Großbritannien), doch jetzt scheinen die Schmerzen ihn zu sehr zu behindern.
 
Mike gut in Schwung
Die sympathische Berlinerin Mike Kröger erfüllt beim Cottbuser Meeting mit 1,92 m erstmalig die WM-Norm für Doha und tankte Selbstbewusstsein. Die besondere Atmosphäre in der LausitzArena mit rhythmischer Musik und einem tollem Publikum beflügelten sie bei ihren Sprüngen, wie sie bestätigte. Wenige Tage später steigerte sie ihre Bestleistung in Arnstadt sogar auf 1,96 m. Die beste deutsche Hochspringerin Ariane Friedrich ist zwar mit 2,01 m (Dessau) noch ein ganze Stück besser, aber die 24-jährige Berlinerin kommt immer besser in Schwung.
 
Leichtathletik fast hautnah
Etwa 100 Journalisten und mehr als 50 Fotografen haben sich für Karlsruhe angemeldet, um über die Meisterschaft zu berichten. Einige der dritten Fernseh-Programme wollen in Ausschnitten mehrere der spannenden Duelle übertragen. Im Internet gibt es auf www.leichtathletik.tv an beiden Tagen einen mehrstündigen Live-Stream mit allen Wettbewerben.

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12.11.2009 Tyson Gay geht’s nach OP wieder besser
 
Der US-Sprinter Tyson Gay, der Top-Star des diesjährigen German Meetings in Cottbus, wurde kürzlich in Philadelphia erfolgreich an der Leiste operiert. Der neben Usain Bolt schnellste Mann der Welt (WM-Silber) war für die Staffel der Männer beim Leichtathletik-Meeting in der Lausitz gemeldet, sagte aber kurzfristig wegen Leistenbeschwerden den Start ab und verfolgte das Rennen von den Rängen aus. Wie sein Arzt William Meyers nach der Operation bestätigte, geht es ihm schon wieder besser und er kann wieder laufen. Die US-Damen-Staffel lief auf der Cottbuser Runde die 4 x 100 m in sensationeller Weltjahresbestzeit von 41:58 sek mit Lauryn Williams, Allyson Felix (2 x WM-Gold), Muna Lee, Carmelita Jeter (WM-Bronze).

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06.11.2009 Cottbuser Meeting-Termine für 2010 bestätigt

Zur Internationalen Kalenderkonferenz wurden auch für die Leichtathletik-Meetings in Cottbus die Termine bestätigt. Das 8. Internationale Springer-Meeting der Volksbanken findet am 27. Januar 2010 statt. „Wir bleiben beim Mittwoch“, der Tag wurde in der Vergangenheit gut angenommen. Das 21. Cottbus German Meeting soll am 30. Mai 2010 wieder Weltklasse-Athleten in die Lausitz bringen. Wenn Meetingdirektor Uli Hobeck das nötige Budget über Sponsoren zusammen bekommt, möchte er auch den EAA-Status tragen: „Denn die dafür hohe Qualität erfüllen wir mit unserem Meeting seit Jahren. 2009 gehörten wir unter 300 großen Meetings weltweit trotz seines vergleichbaren kleinen Budgets zu den Top-Fifty und in Deutschland neben dem ISTAF und den Meetings in Leverkusen und Cuxhaven zu den besten Leichtathletik-Wettkämpfen.
 
Die Leichtathletik-Meetings in Cottbus gehören den German Meetings Deutschland an, einer Vereinigung von nunmehr 24 starken Veranstaltungen. Bottrop wurde zur diesjährigen Jahrestagung als neues Mitglied aufgenommen. Die German Meetings bieten das ganze Jahr über erstklassige Wettkämpfe, bei denen deutsche Athleten sich mit der internationalen Konkurrenz messen können. Der Cottbuser Meetingdirektor Uli Hobeck ist deren Präsident.

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Foto: Die German Meetings zogen zu ihrer Jahrestagung in Zeulenroda eine positive Bilanz