zurück




Externer Link

 

Presse
Carola Kollosche
Dresdener Straße 18
03050 Cottbus

Tel. +49 (0) 355 43 027 44
FAX +49 (0) 355 43 027 45
E-Mail: office.cottbus@german-meeting.de

Akkreditierung


22.10.2006 Gütesiegel „German Meetings“
03.09.2006 Kirsten Bolm knackt den 50.000-Euro-Jackpot
30.08.2006 Kirsten Bolm und Tim Lobinger kämpfen um den DKB-Jackpot
19.07.2006 Cottbus als wichtige Station für nationale Spitze
02.06.2006 Zum 17. German Meeting in Cottbus lacht die Sonne
31.05.2006 Vizehallenweltmeister Alhaji Jeng in Cottbus eingetroffen

30.05.2006 Was macht eigentlich.....Udo Beyer?
28.05.2006 Tim Lobinger springt sich für Cottbus warm
27.05.2006 Splitter über Athleten, die nach Cottbus kommen
27.05.2006 Christina Obergföll erstmalig in Cottbus am Start
22.05.2006 Giganten der Leichtathletik im Cottbuser Stadion
17.05.2006 Gesucht: Die Leichtathletik-Elite von morgen
15.05.2006 „Der Herr im Ring“ – Kugelstoßer Ralf Bartels kommt nach Cottbus
28.04.2006 1000 Karten zum German Meeting für sportlich aktive Schüler
20.04.2006 Björn hofft, bis Cottbus wieder fit zu sein
11.04.2006 Startschuss für die heiße Phase
22.08.2005 WM-Bilanz aus Cottbuser Sicht


22.10.2006 Gütesiegel „German Meetings“

Jahrestagung bestätigt Präsidium

Die Vereinigung von derzeit 20 Meetingveranstaltern in Deutschland hat am letzten Wochenende Uli Hobeck als Präsident der German Meetings wieder gewählt. Auch Ludwin Klein (Rehlingen) und Peter Schramm (Eberstadt) wurden als Vizepräsidenten für 2 Jahre bestätigt. Das Präsidium will in den nächsten Wochen neue Qualitätsstandards definieren, um eine Art Gütesiegel für eigene Mitglieder und Neuaufnahmen zu entwickeln. Die Internationalen Leichtathletik-Wettkämpfe der GM-Mitglieder konnten sich im internationalen Ranking in diesem Jahr wieder sehr gut platzieren, obwohl bei den meisten deutschen Veranstaltern viel kleinere Budgets zur Verfügung stehen. Neben dem DKB-ISTAF als das beste deutsche Meeting (Platz 11) belegte Kassel laut IAAF-Wertungskriterien mit 79.961 Punkten Platz 44 in der Welt. Auch Cuxhaven (54.), Rehlingen (55.) und Leverkusen (56.), Cottbus (64.), Dessau (68.) gehören zu den besten deutschen Meetings im internationalen Vergleich.

Ein entscheidendes Kriterium für die Mitgliedschaft in der Vereinigung German Meetings ist der konsequente Kampf gegen Doping. Auch in Zukunft werden bei allen GM-Veranstaltungen Dopingkontrollen durchgeführt, um das Ringen um einen sauberen Sport zu unterstützen. Ein weiterer Schwerpunkt für die Arbeit im kommenden Jahr ist die verstärkte gemeinsame Vermarktung der Meetings. Für Sponsoren werden homogene Gruppen zusammengestellt (z.B. Top 5 der Vollmeetings, Stabhochsprung- und Wurfmeetings), die für Sponsoren lukrative Werbemöglichkeiten bieten. Nach der erfolgreichen Premiere des DKB-Cups wird dieser bis zur Weltmeisterschaft 2009 (Berlin) weiter geführt.

In der letzten Saison wurden bei einzelnen Meetings Regelmodifizierungen getestet. Ziel ist es dabei, in verschiedenen Disziplinen für das Publikum mehr Spannung und Kurzweil zu bieten. Die Auswertung stellte Vor- und Nachteile heraus. Diese Erfahrungen werden in der neuen Saison aufgegriffen und individuell weiterentwickelt. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Straßenläufer (GRR) im kommenden Jahr vertieft werden, um mit gebündelten Kräften noch mehr Begeisterung für die Leichtathletik bei der Bevölkerung zu wecken.

Gemeinsam mit Siegfried Schonert und Manfred Mamontow vom DLV stimmten die German Meetings die Termine und Disziplinverteilung für 2007 ab. Hier wurde bei der Vergabe von Qualifizierungsmöglichkeiten deutscher Athleten für die im kommenden Jahr stattfindende Weltmeisterschaft in Osaka ein klares Bekenntnis des Verbandes für die German Meetings gefordert. GMs bietet den nationalen Athleten beste Bedingungen für den Nachweis ihrer Leistungsfähigkeit und sie sehen sich als Partner für den Verband, was aber auch von diesem öffentlich deutlich gemacht werden sollte.

Uli Hobeck Ludwin Klein Peter Schramm
   

zum Anfang

03.09.2006 Kirsten Bolm knackt den 50.000-Euro-Jackpot

Vize-Europameisterin Kirsten Bolm hat sich am 2. September den erstmals ausgelobten Jackpot im Rahmen des DKB-Cups gesichert. Nach Siegen in Dessau, Cottbus und Leverkusen hatte sich die 31-Jährige Mannheimerin beim Cup-Finale in Elstal auf der Aschenbahn des historischen Olympischen Dorfes von 1936 über 100m Hürden durchgesetzt und damit die von der Deutschen Kreditbank ausgeschüttete Gesamtprämie von 50 000 Euro gesichert.

Dagegen scheiterte der zweite Jackpotkandidat Stabhochspringer Tim Lobinger in einem hochdramatischen Wettkampf. Der Kölner Vize-Europameister musste sich mit 5,80 m dem Studenten-Weltmeister Björn Otto (Dormagen) geschlagen geben, der mit 5,85 m für sich eine neue Bestmarke erzielte.

Neben dem Hürdensprint und Stabhochsprung waren noch Speerwerfen der Damen sowie Kugelstoßen der Männer in der Serie enthalten. Bei den genannten German Meetings hatten sich Bolm und Lobinger die Chance auf den Gewinn des von der Deutschen Kreditbank (DKB) erstmals veranstalteten Cups durch ihre jeweiligen Siege erkämpft. Der DKB-Cup ist eine Initiative des Internationalen Stadionsfestes Berlin (ISTAF), der German Meetings und der Deutschen Kreditbank (DKB) zur Nachwuchs- und Eliteförderung in der deutschen Leichtathletik.

 


zum Anfang

30.08.2006 Kirsten Bolm und Tim Lobinger kämpfen um den DKB-Jackpot

Am 2. September entscheidet sich im Olympischen Dorf bei Berlin, wer beim DKB-Cup den Jackpot erhält. Cottbus war Anfang Juni die zweite Station in dieser neuen Leichtathletik-Serie. Zwei Athleten, die auch beim Lausitzer Meeting erfolgreich waren, haben gute Chancen, sich die Summe in Höhe von 50 000 € zu teilen. Vor allem bei Hürdensprinterin Kirsten Bolm, die wenige Wochen nach dem German Meeting bei den Europameisterschaften in Göteborg Zweite wurde, sind die Aussichten für einen vierten Sieg in der Serie recht wahrscheinlich. Stabhochspringer Tim Lobinger muss da schon vollen Einsatz und Nerven zeigen. Er ist zwar der erfolgreichste Deutsche in seiner Disziplin, aber Björn Otto und Richard Spiegelburg sind immer für eine Überraschung gut.

Neben den 4 DKB-Cup-Disziplinen (100 m Hü. und Speer der Frauen; Kugel und Stabhochsprung der Männer), bei denen namhaften Athleten gegeneinander antreten, wird im Olympischen Dorf ein faszinierendes Ambiente für den deutschen Spitzensport geboten. Christian Schenk, Meetingdirektor des DKB-Finales, meint: „Wir freuen uns, die Besucher mit einem vielseitigen Rahmenprogramm und mit Stars zum Anfassen begrüßen zu können.“ Gäste sind u.a. Astrid Kumbernuss (Kugelstoß-Olympiasiegerin 1996), Jürgen Schult (Diskus-Olympiasieger 1988), André Niklaus (Hallenweltmeister 10-Kampf 2006) sowie zahlreiche Stars der Wintersportszene. Darüber hinaus kann eine Zeitreise durch die Sportgeschichte unternommen werden. Es gibt spannende und informative Führungen durch die ehemaligen Sportstätten und Unterkünfte von 1936. 

Die Eintrittskarten des Cottbuser German Meetings gelten auch für das Finale des DKB-Cups in Berlin am kommenden Samstag. Ein Tag darauf wird dann im Rahmen des 65. Internationalen Stadionfest (DKB-ISTAF) der Jackpot noch einmal offiziell übergeben. Weitere Infos zum DKB-Finale auch im Internet unter www.dkb-cup.de .

zum Anfang

19.07.2006 Cottbus als wichtige Station für nationale Spitze

Die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am letzten Wochenende (15./16.7.) in Ulm zeigten, dass für viele Meister und Platzierte Wettkämpfe wie das Leichtathletik-Meeting in Cottbus wichtige Stationen auf dem Weg zum Erfolg waren. Zahlreiche deutsche Top-Athleten - ob Ronny Ostwald im 100-m-Lauf oder Lars Börgeling im Stabhochsprung - nutzten das Cottbuser Leichtathletik-Meeting (2.6.), um sich für den Saisonhöhepunkt fit zu machen. So auch die deutsche Meisterin über 100m Hürden Kirsten Bolm aus Mannheim, die bereits im Cottbuser Sportzentrum die Nase vorn hatte und hier mit 12,90 sek. siegte. Über 100 m zeigte Katja Wakan beim 17. German Meeting mit 11,66 sek. eine super Zeit, die Mannheimerin wurde deutsche Vizemeisterin. Die Lausitzer Leichtathletik-Fans konnten auch Kamghe Gaba erleben, der sich jetzt den Meistertitel über 400 m sicherte, wie auch Ralf Bartels im Kugelstoßen. Der Neubrandenburger stieß die Kugel in Cottbus sogar 40 cm weiter als in Ulm. In dieser Disziplin waren zum Lausitzer Meeting alle nationalen Spitzenathleten am Start, so der jetzige Silbermedaillengewinner Peter Sack (LAZ Leipzig) und der Dritte Andy Dittmar aus Thüringen. Diese Athleten wurden dieser Tage für die Europameisterschaften in Göteborg (Schweden) nominiert, wo sie vom 7. bis zum 13. August um Medaillen kämpfen.

zum Anfang

02.06.2006 Zum 17. German Meeting in Cottbus lacht die Sonne

Bei strahlendem Sonnenschein gingen heute rund 150 Athleten in 14 Disziplinen zum 17. Internationalen Leichtathletik-Meeting in Cottbus an den Start. Nach den letzten Regentagen kamen zum größten Brandenburger Leichtathletik-Event fast 5000 Besucher. Bei einer stimmungsvollen Wettkampfathmosphäre konnten die Leichtathletik-Fans hautnah die Duelle zwischen nationalen und internationalen Top-Athleten verfolgen. Das ganze Geschehen konnten die Besucher erstmalig an einer Videowand verfolgen.

Im Rennen um den in diesem Jahr neu ausgelobten DKB-CUP sind nach dem Meeting in Cottbus weiterhin Tim Lobinger, Kirsten Bolm und Christina Obergföll.

Die neue vierteilige Meeting-Serie ist eine Initiative von ISTAF, German Meeting e.V. und der Deutschen Kreditbank (DKB) zur Förderung der deutschen Leichtathletik-Elite. Nach dem Vorbild der Golden League wird der DKB-CUP in vier ausgewählten Disziplinen anlässlich vier internationaler Leichtathletik-Meetings  - in diesem Jahr Dessau, Cottbus und Leverkusen - ausgetragen. Das Finale findet am Vortag des ISTAF am 2. September als offizieller Wettkampf im historischen Olympischen Dorf in Elstal bei Berlin statt. Die besten deutschen Athleten erhalten bei viermaligem Disziplinen-Gewinn das ausgelobte Preisgeld in Höhe von 50.000 € sowie die Wild Card für das ISTAF am nächsten Tag. Der von nun an jährlich stattfindende DKB-CUP kann in den ausgelobten Disziplinen sowie Meeting-Standorten variieren. 2006 heißen die DKB-CUP-Disziplinen 100m Hürden und Speerwurf der Frauen sowie Kugelstoßen und Stabhochsprung der Männer. „Durch die einmaligen Leistungen unserer Athleten hier in Cottbus gewinnt der DKB-CUP an Spannung. Wenn die drei genannten Sportler auch in Leverkusen und Berlin siegen, haben sie die Chance, den DKB-CUP unter sich aufzuteilen.“, erklärt Ulrich Hobeck, Präsident der German Meetings und Meetingdirektor Cottbus.

Hürdensprinterin Kirsten Bolm unterbot mit 12,90 s über 100 m Hürden die DLV-Norm für die Europameisterschaften (Göteborg).  Joice Maduaka aus Großbritannien gewann die 100 m der Frauen in sehr guten 11,46 s vor der US-Amerikanerin Alexis Joyce. Beste Deutsche war hier Katja Wakan aus Halle in 11,66 s.

Speerwerferin Christina Obergföll, Europarekordlerin und WM-Vize von 2005, gewann mit 60,59 m knapp vor der Tschechin Barbora Spotakova mit 60,27 m.

Ralf Bartels stellte im Kugelstoßen mit 20,61 m einen neuen Meetingrekord auf und überbot außerdem die EM-Norm. Auch der Zweite Andy Dittmar überbot die alte Stadion-Bestmarke mit 20,09 m.

Lokalmatador Toni Mohr verpasste sein Ziel, die EM-Norm zu laufen. Er ging das Rennen zu schnell an und kam  schließlich in 3:43,95 min als Achter ins Ziel.

Tim Lobinger sorgte mal wieder dafür, dass das Cottbuser Publikum sich auch im nächsten Jahr wieder auf ihn freuen wird. Er siegte im Stabhochsprung mit 5,70 m vor dem Vize-Hallenweltmeister Alhaji Jeng aus Schweden (5,60 m).

Am Rande der Wettkämpfe waren auch viele große Leichtathleten vergangener Jahre zu sehen. Unter anderem Udo Beyer, Christian Schenk, Gunhild Hoffmeister, Ulrike Bruns und  Stephan Freigang waren ins Stadion gekommen. Auch Kanutin Birgit Fischer, FC Energie-Präsident Michael Stein und  FCE-Profi Lars Jungnickel sahen sich die Wettkämpfe an.
zum Anfang

31.05.2006 Vizehallenweltmeister Alhaji Jeng in Cottbus eingetroffen

Wenige Tage vor dem 17. Internationalen Leichtathletik-Meeting in Cottbus (2. Juni) treffen die ersten internationalen Athleten im Hotel Best Western Branitz ein. Eine Trainingseinheit absolvierte beispielsweise bereits der Schwede Alhaji Jeng im Sportzentrum. Der 24jähre Stabhochspringer errang in diesem Jahr die Silbermedaille bei der Hallenweltmeisterschaft in Moskau. Der 1,86-große Modellathlet und schwedische Rekordhalter ist direkt von einem Wettkampf in den USA nach Cottbus gekommen, wo er sich am Freitag mit den derzeit besten Deutschen messen wird. So trifft er auf Tim Lobinger (Hallen-WM-Dritter 2006), der im Januar bereits das Indoor-Springer-Meeting in der Cottbuser Lausitz-Arena gewonnen hat. Der deutsche Rekordhalter im Stabhochsprung vom ASV Köln ist schon super in die Saison gestartet. Der 33jährige erfüllte bereits beim Wettkampf in Rechberghausen die EM-Norm (5,70 m). Wie sein Management informierte, teilte sich Tim Lobinger am ersten Maiwochenende bei den „Modesto Relays“ in Kalifornien Platz 2 mit dem Olympiasieger Timothy Mack (USA). Beide sprangen bei dem US-Meeting 5,65 Meter im ersten Versuch. Überboten wurde sie nur vom Olympia-Zweiten Toby Stevenson aus den USA mit einer Siegeshöhe von 5,75 Meter. Das Meeting in Dessau (26. Mai) gewann der Kölner gemeinsam mit Richard Spiegelburg bei strömenden Regen. Mit besonderer Spannung wird nun das Meeting in Cottbus erwartet, denn Stabhochsprung ist eine Disziplin des DKB-Cups, der erstmalig in diesem Jahr ausgetragen wird und für die besten deutschen Athleten einen Jackpot von 50 000 € ausschüttet. Beim größten Brandenburger Leichtathletik-Meeting kommen 14 Disziplinen zur Austragung. Erstmalig bringt eine große Videoleinwand das Wettkampfgeschehen noch besser ins Blickfeld des Publikums.

Fakten zum Meeting auch im Internet www.german-meeting.de
Termin: 2. Juni 2006, Beginn: 17 Uhr Sportzentrum Cottbus
Restsitzplatzkarten und Stehplatzkarten an der Abendkasse
Sitzplätze: 8-15 €; Stehplätze 5 € + 850-Jubiläumsrabatt 3 Stehplätze kaufen 2 bezahlen
zum Anfang

30.05.2006 Was macht eigentlich.....Udo Beyer?

In den 70er und 80er Jahren war er die Lichtgestalt am Kugelstoßerhimmel schlechthin. Gemeinsam mit seinem langjährigen DDR-Mitstreiter Ulf Timmermann dominierte Udo Beyer, knapp zwei Meter groß, die Konkurrenz der Weltspitze in seiner Disziplin. Sei dem Abschied vom Leistungssport 1992 ist der Olympiasieger von Montreal (1976) Inhaber eines Reisebüros in Potsdam.

Zur Person  
Udo Beyer  
Geboren: 09. August 1955 in Stalinstadt, heute Eisenhüttenstadt
Größe: 1,94 m
Vereine: ASK Vorwärts Frankfurt/Oder, ASK Vorwärts Potsdam
Erfolge: 1976: Olympiagold, 1980: Olympiabronze, 1988: Platz 4 bei Olympia
  3 x Weltrekord - Bestweite: 22,64 m
Beyer war außerdem mehrfacher Europameister und Weltcupsieger, zweimal Hallenweltmeister, elfmal DDR-Meister...
Beruf: Reiseverkehrkaufmann

Udo Beyer ist mit seinem Leben rundum zufrieden. Tagsüber wälzt er Reisekataloge, telefoniert viel und arbeitet am Computer, um seinen Kunden die große, weite Welt zu verkaufen. Die freien Stunden und den Urlaub widmet er dagegen seiner neuen Leidenschaft --- dem Radfahren. Gemeinsam mit seiner Frau Rosi hat er seit vorigem Jahr rund 5000 Kilometer im Sattel verbracht und so erst richtig Brandenburg entdeckt. „Das ist aber kein gemütliches radeln, sondern sportives Fahren mit Tempo 30“, so Beyer.

Die Freude am Radsport hat übrigens sein Cottbuser Freund, Lutz Heßlich (zweimaliger Olympiasieger und ehemaliger Weltmeister im Radrennen) in ihm entfacht. Doch natürlich beobachtet Beyer auch weiterhin die Kugelstoßer-Szene. „Ralf Bartels (SC Neubrandenburg) traue ich eine ganze Menge zu. Ich glaube, er wird dieses Jahr seinen Rekord brechen und über 21,50 Meter stoßen, vielleicht ja schon beim Leichtathletik-Meeting in Cottbus. Das will ich natürlich hautnah erleben und werde daher wieder gern zu dem Wettkampf in die Lausitz kommen“, freut sich Beyer. „Auch Peter Sack (LAZ Leipzig) hat eine sehr gute Drehstoßtechnik und darf nicht vergessen werden. Er muss aber im Wettkampf psychologisch stärker werden, um ganz vorne zu landen“, so Beyer weiter.

Auf die Frage, ob man Erfolg steuern kann, antwortet er: „Egal, was man auch immer tut. Man muss es mit dem Herzen machen, mit Disziplin und darf sich nicht mit Mittelmäßigkeit zufrieden geben --- dann kommt der Erfolg von ganz allein“. Der Ausnahmeathlet Udo Beyer weiß wovon er spricht. In seinen 20 Jahren Hochleistungssport ist er nur einmal zu spät zum Training gekommen. „Doch das ist Vergangenheit“, bilanziert der 50-jährige ganz ohne Wehmut. „Für mich war immer nur der Augenblick wichtig und das, was noch alles kommt. Udo Beyer freut sich jetzt auf eine ganz neue Erfahrung. Mitte Juni bringt seine Tochter Katja ein Kind auf die Welt. „Dann bin ich Opa und freue mich auf die vielen, schönen Erlebnisse mit meiner Enkelin“. Alles Gute und herzlichen Glückwunsch!!!
zum Anfang

28.05.2006 Tim Lobinger springt sich für Cottbus warm

Der deutsche Rekordhalter im Stabhochsprung (über 6 Meter) Tim Lobinger (ASV Köln) hat vor seinem Auftritt beim Leichtathletik-Meeting in Cottbus (2.6.) ein straffes Programm absolviert. Der 33-jährige war beim internationalen Meeting in Dessau (26. Mai) am Start und ist auch im polnischen Bydgoszcz (01. Juni) dabei. Unmittelbar nach seinem Wettkampf in Cottbus wird der in Rheinbach geborener Profi am 3. Juni im spanischen Saragossa und am 5. Juni in Prag starten. Wie sein Management informiert, hat sich Tim Lobinger bereits am ersten Maiwochenende bei den „Modesto Relays“ in Kalifornien Platz 2 mit dem Olympiasieger Timothy Mack (USA) geteilt. Beide sprangen bei dem US-Meeting 5,65 Meter im ersten Versuch. Überboten wurde sie nur vom Olympia-Zweiten Toby Stevenson aus den USA mit einer Siegeshöhe von 5,75 Meter.
zum Anfang

27.05.2006 Splitter über Athleten, die nach Cottbus kommen

Der WM-Dritte im Kugelstoßen, Ralf Bartels, musste erstmals seit langem beim EAA-Meeting der Leichtathleten in Dessau (26. Mai) eine Niederlage gegen einen deutschen Konkurrenten hinnehmen. Der Neubrandenburger belegte mit 20,15 m Rang zwei hinter dem Wolfsburger Detlef Bock, der in 20,26 m das EM-Ticket löste. Damit wird es jetzt doppelt spannend beim Meeting in Cottbus, denn wenn Ralf Bartels im Kampf um den Jackpot des DKB-Cups (50.000 €) ein Wörtchen mitreden will, muss er in Cottbus gewinnen.

Die Stabhochsprung-Konkurrenz litt vor 5300 Zuschauern unter
dem schlechten Wetter. Tim Lobinger (Köln) und Richard Spiegelburg
(Leverkusen) teilten sich Platz eins mit übersprungenen 5,40 m.
"Bei so einem Wetter lässt man es besser", meinte Lobinger und
sagte daraufhin seinen Start beim Meeting im niederländischen
Hengelo am Sonntag ab.

Schon gewusst, ...

...dass der Hauptsponsor des 17. Leichtathletik-Meetings in Cottbus, Vattenfall Europe Mining & Generation, auch den Olympiastützpunkt Cottbus/ Frankfurt (Oder) unterstützt. Wie das schwedische Energieunternehmen jetzt mitteilte, wurden bislang 41 Sportler gefördert. Aktuell befinden sich 17 Athleten in einer Ausbildung bei Vattenfall Europe Mining & Generation. Die jungen Frauen und Männer absolvieren Lehrausbildungen zu Industriekaufleuten und Industriemechanikern. Parallel trainieren sie in den Sportarten Leichtathletik, Boxen, Radfahren und Fußball. Einer von ihnen ist 110 Meter Hürdenläufer Sebastian Siebert (LC Cottbus), der auch beim Meeting am Pfingstfreitag an den Start gehen möchte. Die Kooperation zwischen Vattenfall und dem Olympiastützpunkt besteht seit 2003.

...  dass beim 17. German Meeting der Leichtathleten (02. Juni ab 17 Uhr) im Cottbuser Sportzentrum Athletinnen und Athleten aus 32 Nationen ihre Startzusage gegeben haben, darunter Aktive aus Malaysia, Jamaika, Canada, Katar, Brasilien, Nigeria, Südafrika und Schweden. Erstmals seit 10 Jahren gibt es wieder das Kugelstoßen der Männer. Mit dabei die deutsche Nummer 1, Ralf Bartels (Neubrandenburg).

...dass das Best Western Hotel in Cottbus-Branitz  bereits zum 14. Mal Quartier für die teilnehmenden Athleten ist. Gut die Hälfte der insgesamt 189 Zimmer sind von Meetingdirektor Ulrich Hobeck gebucht. Das Hotel steht bei den Sportlern hoch im Kurs. Grund: Die unmittelbare Nähe zum Branitzer Park, der optimale Trainingsmöglichkeiten bietet.
zum Anfang

27.05.2006 Christina Obergföll erstmalig in Cottbus am Start

Beim Internationalen Leichtathletik-Meeting im Cottbuser Sportzentrum steht am kommenden Freitag (2.6.06) auch erstmalig die Speerwurf-Europarekordhalterin (70,03 m) Christina Obergföll auf der Startliste. „Ich hoffe, ich komme zu einem schönen Sportfest - für die Athleten und die Zuschauer gleichermaßen“, bringt es die 24-jährige auf den Punkt. „Ich will mich nicht unter Druck setzen, sondern realistisch bleiben. Was ich möchte, sind stabile Weiten und wenn ich in Cottbus an meine 62,52 Meter von Halle anknüpfen kann, bin ich voll zufrieden. Die Saison ist ja schließlich noch lang“, so Obergföll. Bei den diesjährigen Europameisterschaften der Leichtathletik in Göteborg (Schweden) strebt sie eine Medaille an. „Ob es für Gold reicht, das bleibt abzuwarten. Dazu ist die Konkurrenz viel zu stark. Steffi Nerius (Olympia-Zweite vom TSV Bayer 04 Leverkusen) beispielsweise wird nach ihrer Unterarmverletzung auch wieder ein Wörtchen mitreden wollen“, so Christina Obergföll (LG Offenburg), die bei den Werfertagen in Halle /Saale (20./21. Mai) bereits die geforderte EM-Norm um eineinhalb Meter überbot und deutlich mit 62,52 m siegte.

Auch beim EAA-Meeting in Dessau (26. Mai) unterstrich Christina Obergföll ihr derzeitiges Formhoch. Die Offenburgerin gewann die Konkurrenz bei strömendem Regen mit 61,84 m souverän vor der Polin Urszula Jasinska (56,58) und blieb bei ihren Versuchen kein einziges Mal unter der 60-m-Marke. „Ich bin sehr zufrieden, vor allem mit meiner Serie", sagte Obergföll. Nach dem Grand Prix im niederländischen Hengelo (28. Mai) wird die Silbermedaillengewinnerin der Leichtathletik-WM von Helsinki (2005) nun zum ersten Mal am Meeting in Cottbus teilnehmen und hier auf der zweiten Station des DKB-CUPs um den Jackpot in Höhe von 50 000 € kämpfen (geht an deutsche Athleten in vier Disziplinen, die in vier Meetings beste Deutsche werden).

Nebenher studiert sie Englisch und Sport an der Uni in Freiburg. „Das läuft allerdings momentan alles auf Schmalspur, höchstens 12 Stunden pro Woche drücke ich die Schulbank. Da ich viel unterwegs bin, habe ich leider viele Fehlstunden, renne stets den Prüfungsterminen hinterher und muss ständig Schulstoff nacharbeiten. An einen Abschluss ist derzeit überhaupt nicht zu denken, vor 2010 wird das nichts“, reflektiert Christina Obergföll.

Für die gebürtige Schwarzwälderin dreht sich derzeit alles um den Sport. „Mir geht es gut, ich bin gesund, privat läuft alles nach Plan. Was will man mehr? Vielleicht mal Urlaub machen mit viel Sonne und Ruhe........und den Weltrekord holen. (lacht) Aber sicher noch nicht in Cottbus“ (lacht weiter).......
zum Anfang

22.05.2006 Giganten der Leichtathletik im Cottbuser Stadion

Nach 10 Jahren wieder Kugelstoßen der Männer beim 17. German Meeting

Zum diesjährigen Internationalen Leichtathletik-Meeting stehen am 2. Juni wieder einmal die stärksten Männer der Nation im Ring des Cottbuser Sportzentrums. Der Stadionrekord im Kugelstoßen steht bei 19,75 m, ist schon 10 Jahre alt und soll in diesem Jahr geknackt werden. Wie realistisch es ist, zeigen die Ergebnisse vom letzten Wochenende. Die deutschen Kugelstoßer sind dicht beisammen, das hat sich bei den Werfertagen in Halle/Saale gezeigt. Im Dauerregen und vor 3000 Zuschauern siegte der Dritte des WM des letzten Jahres Ralf Bartels (Neubrandenburg) mit 20,20 m. Auf die Plätze folgten der Finne Robert Häggblom mit 20,13 m und Detlef Bock (Wolfsburg) mit 20,11 m. Auf Platz 4 kam Peter Sack (Leipzig). Am Pfingstfreitag wird es in Cottbus ein erneutes Aufeinandertreffen der drei besten deutschen Kugelstoßer geben.

Darauf freut sich bereits ein besonderer Meetinggast, der ehemalige Kugelstoßolympiasieger von Montreal Udo Beyer. Die Ikone des DDR-Leistungssports (u.a. 3 Weltrekorde, mehrfacher Europameister) leitet heute ein Reisebüro in Potsdam und feiert im August seinen 50. Geburtstag.

Das Kugelstoßen der Männer ist auch eine Disziplin des in diesem Jahr erstmalig ausgetragenen DKB-Cups, bei dem der beste Deutsche 50 000 € gewinnen kann. Dazu muss er bei vier Meetings (Dessau, Cottbus, Leverkusen, Berlin) in seiner Disziplin alle deutschen Konkurrenten bezwingen. Bereits in Cottbus kann sich also die Spreu vom Weizen trennen. Neben Kugelstoßen kämpfen die Stabhochspringer, die 100-m-Hürden-Sprinterinnen und die Speerwerferinnen um den begehrten Jackpot der DKB-Bank. Die Lausitzer Leichtathletik-Fans dürfen sich also beim 17. German Meeting in Cottbus auf brisante Duelle freuen.

Weitere Infos auch im Internet unter www.german-meeting.de .
zum Anfang

17.05.2006 Gesucht: Die Leichtathletik-Elite von morgen

ISTAF, German Meetings e.V. und Deutsche Kreditbank loben DKB-CUP mit Wild Card für ISTAF aus

Berlin, 17. Mai 2006: Auf der Suche nach der Leichtathletik-Elite von morgen haben ISTAF, German Meetings e.V. und die Deutsche Kreditbank (DKB) den DKB-CUP ins Leben gerufen. Dieser CUP bietet allen deutschen Leichtathleten einen zusätzlichen Anreiz für die Teilnahme an den German Meetings. Der bzw. die Sieger des in diesem Jahr erstmals ausgelobten DKB-CUP erhalten neben einem Preisgeld i.H.v. 50.000 € eine Wild Card für das ISTAF und somit die einmalige Chance auf die Teilnahme an dem Finale der IAAF Golden League in Berlin.

„Ausgetragen wird der DKB-CUP in vier ausgewählten Disziplinen anlässlich vier internationaler Leichtathletik-Meetings - in diesem Jahr in Dessau, Leverkusen und Cottbus. Das Finale findet am Vortag der ISTAF als offizieller Wettkampf im historischen Olympischen Dorf Elstal bei Berlin statt. Die besten deutschen Athleten erhalten bei viermaligem Disziplinen-Gewinn das ausgelobte Preisgeld sowie die Wild Card für das ISTAF am nächsten Tag“, erklärt Ulrich Hobeck, Präsident German Meetings e.V. und Meeting-Direktor Cottbus, den Ablauf. Der von nun an jährlich stattfindende DKB-CUP kann in den ausgelobten Disziplinen sowie Meeting-Standorten variieren. In diesem Jahr finden die Herrenwettbewerbe im Stabhochsprung und Kugelstoßen, die Damenwettbewerbe im Speerwurf sowie über die 100 m Hürden statt.

„Gerade in der Leichtathletik fehlt uns die Elite von morgen, denn ausbleibende Erfolge bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen führen bei Vereinen und Veranstaltern zu Problemen in der Nachwuchsgewinnung und -entwicklung“, meint André Niklaus, Hallenweltmeister im Siebenkampf. „Diesen Nachwuchssorgen möchten wir mit dem DKB-CUP etwas entgegensetzen“, sagt dazu Bettina Stark, Bereichsleiterin Unternehmensentwicklung der DKB. „Wir tragen mit dieser Initiative zur Eliteförderung in der deutschen Leichtathletik bei. Ohne herausragende Erfolge und Persönlichkeiten im Spitzensport hat der Breitensport in den Vereinen keine Chance.“ Die Eliten des Sports werden von den Veranstaltern des DKB-CUP auch deshalb als so wichtig angesehen, weil sie als Vorbilder Werte wie Leistungsbereitschaft, Teamgeist, Fairplay und Toleranz verkörpern und Wege der Integration und persönlichen Entwicklung von Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft aufzeigen. Sie sind damit ein Teil der deutschen Wirtschaftskraft.

Der DKB-CUP richtet seinen Blick konkret auf die Weltmeisterschaft 2009 in Berlin, bei der den Initiatoren nach deutsche Hoffnungsträger nicht fehlen sollen. Gerhard Janetzky, Meeting Direktor ISTAF, appelliert daher an den Nachwuchs: „Wir rufen jeden auf sich über den DKB-CUP für das ISTAF zu qualifizieren. Das ISTAF ist eine Vorschau auf die Leichtathletik-WM 2009.“

Komplette Pressemitteilung als PDF-Datei
zum Anfang

15.05.2006 „Der Herr im Ring“ – Kugelstoßer Ralf Bartels kommt nach Cottbus

Im 17. Jahr seines Bestehens beschenkt sich das Leichtathletik-Meeting in Cottbus mit dem Start der deutschen Nummer 1 im Kugelstoßen Ralf Bartels. Der 28-jährige vom SC Neubrandenburg will sich bei seinem Premierenauftritt am Pfingstfreitag (02. Juni) dem Cottbuser Publikum mit einer Top-Leistung vorstellen und sich so vorzeitig seine Fahrkarte für die EM Anfang August in Göteborg (Schweden) sichern. Der WM-Dritte von Helsinki bereitet sich derzeit im Trainingscamp (08. bis 19. Mai) in Kienbaum bei Berlin auf die Saison vor. Jörg Schmidt sprach mit ihm.

Herr Bartels, wie läuft das Training im Sport-Bundesleistungszentrum in Kienbaum, fühlen Sie sich fit?  

Momentan bin ich etwas erkältet. Habe mir einen Schnupfen und Husten eingefangen, aber das hindert mich nicht daran, mein straffes Trainingsprogramm fortzusetzen. 

Wie sieht das aus?

Nun, ich trainiere mit meinem Coach Gerald Bergmann zwei Einheiten pro Tag. Das sind so 5 bis 6 Stunden, verteilt auf Vor- und Nachmittag. Zum Programm gehören Kraft, Technik und Schnelligkeit. Also alles ganz normal. Ich bin aber nicht allein in Kienbaum. Mit mir sind auch meine Neubrandenburger Vereinsmitglieder Denise Hinrichs und Marko Hübenbecker, die mit mir gemeinsam schwitzen.

Verraten Sie mir ihre Trainingsweiten?

Nein, das müssen Sie verstehen, dass ich das für mich behalte!

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Da erhole ich mich vom Training. Ich gehe in die Sauna, in den Whirlpool, zur Physiotherapie. Da kann ich die Seele baumeln lassen für den nächsten Tag. Regeneration ist sehr wichtig!

Wie ist Ihr aktuelles Körpergewicht?

Das ist streng geheim. Nein, Spaß beiseite. Momentan bringe ich so um die 131 Kilogramm auf die Waage.

Ihr letzter Wettkampf war Anfang März bei der Hallen-WM in Moskau. (Bartels ist dort mit erzielten 19,46 Metern in der Qualifikation frühzeitig ausgeschieden.) Wann haben Sie Ihren nächsten sportlichen Vergleich?  

Das ist bei den 32. Erdgas Werfertagen in Halle/ Saale mit internationaler Beteiligung am 20. und 21. Mai 2006. Danach kommt am 26. Mai noch das Meeting in Dessau und dann geht’s ja auch schon nach Cottbus. Ich freue mich sehr.

Sie sind bekannt dafür, dass Sie Ihre Ziele stets höher als zu niedrig ansetzen. Ihre persönliche Bestleistung liegt bei 21,36 Meter (in der Halle 21,43 Meter). Was nehmen Sie sich für das 17. Leichtathletik-Meeting in Cottbus am Pfingstfreitag vor?

Also, nach den momentanen Trainingsergebnissen und Belastungsgrenzen hier in Kienbaum, blicke ich optimistisch in die Zukunft. Wenn alles gut läuft ist es durchaus möglich, wenn ich irgendwie an die 22 Metermarke heran stoße. Alles andere wäre utopisch. Doch das werden die bevorstehenden Wettkämpfe zeigen. Nach meinen Erfahrungen bin ich jedoch immer mit Startproblemen in die neue Saison eingestiegen. Das ist aber normal bei mir. Man trainiert tagtäglich, Woche für Woche und hat immer unzählige Versuche. Damit ist dann beim Wettkampf abrupt Schluss und du musst dann mit 6 Versuchen klar kommen. Spätestens dann muss alles auf den Punkt stimmen. Um diese Wettkampfsicherheit zu bekommen, müssen bereits im Training 95 Prozent aller Stöße gültig sein und stimmen. Mein Motto ist immer „Trainingsweltmeister gibt es viele, aber eine Topform für den Wettkampf erhältst Du eben nur durch kontinuierliche Trainingsleistungen“.

Wen haben Sie gegenwärtig als stärksten Gegner aus der Heimat auf der Rechnung?

Da gibt es eine ganze Reihe guter Leute. Mit Peter Sack (LAZ Leipzig) und Detlef Bock (VfL Wolfsburg) zum Beispiel muss man immer rechnen. Auch Andy Dittmar (LG Ohra-Hörselgras) gehört dazu.

Und international?

Das wird jetzt aber lang. Ganz klar die US-Amerikaner Reese Hoffa (21,61m), Christian Cantwell (21,10m), Weltmeister Adam Nelson, John Godina. Nicht zu vergessen der Südafrikaner Janus Roberts(20,61m), der Spanier Manuel Martinez und der Vizeweltmeister Rutger Smith aus den Niederlanden. Die stoßen alle an die 21 Metermarke und weiter. Lange Zeit nichts gehört habe ich vom Australier Justin Anlezark (20,79m).

Apropos. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was Sie nach dem Ende Ihrer Sportkarriere machen wollen?

Nein, überhaupt nicht. Solange ich diesen Spaß am Sport verspüre, solange mache ich weiter. Derzeit bin ich ja Soldat bei der Bundeswehr (Sportfördergruppe). Mein Traum wäre es schon, wenn ich Berufssoldat werden könnte.

Was wünschen Sie sich für dieses Jahr?

Natürlich Gesundheit und keine Verletzungen. Ja, und ich möchte natürlich im Sommer zur EM nach Göteborg (Schweden) fahren. Dazu ist aber wichtig, dass ich die EM-Norm von 20,30 Meter schaffe. Vielleicht klappt es schon beim Meeting in Cottbus, denn es ist ja  vom DLV als Normwettkampf eingestuft und dann könnte ich dort bereits alles klar machen.
zum Anfang

28.04.2006 1000 Karten zum German Meeting für sportlich aktive Schüler

Internationales Lausitzer Leichtathletik-Meeting 2. Juni 2006

Zum 17. Internationalen Leichtathletik-Meeting (German Meeting) soll in diesem Jahr auch die sportliche Jugend der Region besonders unterstützt werden. Der neue Hauptsponsor des Meetings Vattenfall Europe begrüßt die Initiative von Uli Hobeck, traditionell im Rahmen des größten Brandenburger Leichtathletik-Events auch dem sportlichen Nachwuchs eine Chance zur Präsentation zu geben. Neben dem geplanten Internationalen Städtevergleichskampf zwischen den Schülern aus Zielona Gora - Jablonec und des LC Cottbus sponsert das Energieunternehmen Vattenfall 1000 Meeting-Eintrittskarten als Anerkennung für die sportlichsten Schüler der Region. Am Pfingstfreitag (2. Juni) werden deutsche und internationale Top-Athleten im Cottbuser Sportzentrum erwartet, wo sie um die Normerfüllung für die Europameisterschaften (Göteborg 7.-13.8.06) und um Bestleistungen kämpfen. Das Live-Erlebnis zieht alljährlich Tausende Sportfreunde an, die deutsche Athleten wie Tim Lobinger, Björn Otto (Stabhochsprung), Ralf Bartels (Kugelstoßen), Steffi Nerius (Speer) beim Wettkampf mit internationalen Sportlern erleben wollen. Weitere Infos auch im Internet unter www.german-meeting.de.

Weitere Infos OrgBüro Internationalen Lausitzer Leichtathletik-Meeting unter Tel. 0355 43 027 44 Fax 0355 43 027 45, Mail: office.cottbus@german-meeting.de  
zum Anfang

20.04.2006 Björn hofft in Cottbus dabei zu sein

Während sich die meisten deutschen Stabhochspringer in Südafrika  für die Freiluftsaison in Form bringen, sitzt Björn Otto vor allem über den Büchern. Er absolviert zwar pro Woche 8 Trainingseinheiten, aber kann nicht mit dem Stab trainieren. Grund ist eine Handverletzung, die sich der Studentenweltmeister von 2005 beim Winterurlaub zugezogen hat. Es passierte aber nicht, wie man vermuten könnte, beim Skilaufen. Als Björn die Schier vom Autodach nehmen wollte, rutschte der Dormagener auf einer vereisten Fläche aus und fiel so unglücklich auf die rechte Hand, dass er sich das Kahnbein brach und operiert werden musste. In regelmäßigen Abständen wird jetzt per Röntgenaufnahmen kontrolliert, wie die Heilung verläuft.

„Noch ist Zeit,“, meint Björn optimistisch, „vielleicht kann ich doch noch in diesem Jahr wieder einsteigen, aber ob es zum Cottbuser Meeting am 2. Juni schon klappt, weiß ich noch nicht so genau.“ Meetingdirektor Uli Hobeck hofft natürlich auf eine Teilnahme, immerhin hat die Brandenburger Leichtathletik-Fangemeinschaft Björn Otto u.a. zweimal als Sieger des Cottbuser Springer-Meetings bejubelt, bei dem er im Januar dieses Jahres mit einer Höhe von 5,70 m Dritter wurde. Der sympathische Stabartist will am Pfingstfreitag im Sportzentrum Cottbus auf jeden Fall dabei sein, zur Not auch als Zuschauer.

Da seine Freundin Hürdensprinterin Nadine Hentschke in den letzten Wochen auch nicht im Lande war (Trainingslager in Afrika), konnte Björn zumindest die Zeit intensiv nutzen, um sich verstärkt seinem Diplomabschluss (Biologie) zu widmen.

Weitere Infos zum Cottbuser German Meeting auch im Internet unter www.german-meeting.de . 

Foto: Björn Otto beim Springer-Meeting in Cottbus (St. Beyer)
zum Anfang

11.04.2006 Startschuss für die heiße Phase

OrgStab für das 17. Leichtathletik-Meeting in Cottbus steht

Wenn am Pfingstfreitag (2. Juni) die Cabrios mit den Top-Athleten ins Stadion rollen, ist die wichtigste Arbeit des Organisationsstabes getan. Rund 20 ehrenamtliche Helfer hat Meetingdirektor Uli Hobeck wieder um sich versammelt, um das größte Leichtathletik-Event in Brandenburg zu organisieren. Zum 17. Mal kommen internationale und nationale Top-Athleten in die Lausitz, um hier in 14 Wettbewerben Bestleistungen zu zeigen. Im Jahr der Europameisterschaften (7.-13. August in Göteborg) wollen natürlich die Deutschen nach einigen Durststrecken wieder in Medaillenränge vorstoßen.

Beim Cottbuser Meeting stehen 14 Disziplinen auf dem Programm, darunter seit langer Zeit wieder Kugelstoßen. Nach dem Motto: Starke Männer braucht das Land - werden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit WM-Teilnehmer Ralf Bartels und Detlef Bock ein heißes Duell liefern. Auch im Speerwurf der Frauen könnten die beiden besten deutschen Werferinnen Steffi Nerius und Christine Obergföll erstmalig auf Cottbuser Rasen ihren Beitrag zu einem packenden Wettkampf geben. Der Meetingrekord von 66,38 m - aufgestellt von Trine Hattestad - soll hier nach 11 Jahren endlich verbessert werden. Für beide deutsche Werferinnen eine machbare Sache, warf doch die Vizeweltmeisterin des letzten Jahres Obergföll bereits über 70 Meter und die Bestmarke der Leverkusenerin Steffi Nerius liegt bei 66,52 m.

Neben den technischen Disziplinen (Kugel, Stabhochsprung bei den Männern und Hoch-, Weitsprung, Speer bei den Frauen) sorgen die Laufentscheidungen erfahrungsgemäß wieder für emotionsgeladene Stimmung unter den Lausitzer Leichtathletik-Fans. Mit großer Spannung wird dabei der 1500-m-Lauf bei den Herren erwartet. Toni Mohr (LC Cottbus) hat sich  hierbei das Ziel gestellt, seinen Erfolg aus dem Jahr 2004 zu wiederholen, als er die Konkurrenz in einem packenden Endspurt hinter sich ließ. Der Cottbuser kehrt dieser Tage aus einem Trainingslager aus Kenia zurück, wo er sich mit den starken afrikanischen Läufern und in Höhenlagen für die neue Saison in Form bringt.

Weitere Infos zum Meeting auch im Internet unter www.german-meeting.de oder im OrgBüro ( 0355 43 027 44 / Mail: office.cottbus@german-meeting.de . 
zum Anfang

22.08.2005 WM-Bilanz aus Cottbuser Sicht

Zahlreiche Topathleten der WM waren bereits beim German Meeting

In den Statistiken der kürzlich zu Ende gegangenen Weltmeisterschaft von Helsinki hat der Cottbuser Meetingdirektor Uli Hobeck viele bekannte Namen gefunden. Zum Leichtathletik-Event in der Lausitz startete in diesem Jahr beispielsweise fast 30 WM-Teilnehmer, so auch die frisch gebackene Weltmeisterin im Diskuswurf der Frauen, Franka Dietzsch. Sie hatte bereits hier unter ähnlichen Bedingungen wie in Norwegen (niedrige Temperaturen, Regen) 63,14 m weit geworfen. Viele deutsche Athleten nutzen die Meetings im eigenen Land, um sich auf die Wettkampfhöhepunkte optimal vorzubereiten und sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen. Das Cottbuser Meeting war also für nationale und internationale Athleten eine wichtige Station auf dem Weg nach Helsinki.

Zu den WM-Finalisten, die in Cottbus zum 16. Leichtathletik-Meeting am Start waren, gehörte auch der Sieger Mark Frank aus Rostock, der in Helsinki mit 77,56 m im Speerwerfen Achter wurde.

Ins WM-Halbfinale über 110 m Hürden kam z.B. der 24jährige Thomas Blaschek vom LAZ Leipzig. In Helsinki fightete er u.a. mit dem Belgier Marcel van der Westen, der auch zum Cottbuser Meeting am Start war. In Cottbus hatte der Deutsche Meister wie zur WM die Nase vorn. Interessant ist auch, dass der diesjährige Weltmeister über 110 m Hürden Ladji Doucouré aus Frankreich beim Cottbuser Meeting vor 2 Jahren Zweiter wurde. Dies zeigt, dass die Lausitzer Leichtathletik-Freak Stars von morgen live erleben können.

Den Weltmeister im Stabhochsprung, Rens Blom aus Holland, sahen die hiesigen Meeting-Fans bereits ebenfalls, wie auch den Belgier Kevin Rans, die Deutschen Tim Lobinger und Danny Ecker - die alle drei 2005 in Cottbus in Aktion zu sehen waren.

Um die Statistik zu vervollkommnen, ist noch zu erwähnen, dass insgesamt 115 Athleten, die sich zur 10. WM in Helsinki qualifizierten, in den letzten Jahren auch auf den Starterlisten beim Internationalen Leichtathletik-Meeting in Cottbus zu finden waren. Das zeigt, dass in der Lausitz ein beachtliches Teilnehmerfeld aufgestellt wird, auch wenn die ganz großen Namen fehlten. „Dies hat in erster Linie finanzielle Gründe“, so Uli Hobeck, der u.a. mit über 100 Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft zusammen arbeitet, „auch wenn wir uns in Cottbus nur auf 14 Disziplinen konzentrieren, damit der Wettkampf insgesamt nicht zu lang wird, ist es schon erstaunlich, wie viele WM-Teilnehmer auch bei uns schon zu erleben waren.“

Statistik

WM-Teilnehmer 2005, die bereits beim Cottbuser German Meeting an den Start gingen:

 

2005   

Vorjahre insges.

Frauen:

18

56

Männer:

11

59

zum Anfang