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Presse
Andreas Stein
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Favoritensiege beim 16. Internationalen Lausitzer Leichtathletik Meeting

04.06.2005 - Stadionrunde ohne Königin
03.06.2005 - Ein hochklassiges und attraktives Sportfest für die ganze Familie
03.06.2005 - In Cottbus geht Nick gern in die Luft
03.06.2005 - Aktuelle Nachrichten
02.06.2005 - Vom Frosch-König zum Stabhochsprung-Prinzen
31.05.2005 - Neues vom 16. Internationalen Lausitzer Leichtathletik Meeting
31.05.2005 - Bundeswehr mit großem Info-Truck
26.05.2005 - „Wir freuen uns sehr auf Cottbus“
24.05.2005 - Kurz-News
24.05.2005 - Meeting-News
19.05.2005 - Vorverkauf für 16. Leichtathletik-Meeting hat begonnen
13.05.2005 - Drei Deutsche wollen in Cottbus hoch hinaus
10.05.2005 - Erfolgreich, bescheiden, fair und attraktiv
19.04.2005 - Erster Juni-Sonntag gehört den Leichtathleten
15.04.2005 - Noch 50 Tage!
31.03.2005 - Org-Stab hat sich formiert


Favoritensiege beim 16. Internationalen Lausitzer Leichtathletik Meeting

Knapp 4.000 begeisterte Zuschauer unterstützten die Athleten im Cottbuser Regen

Trotz Regenwetters zeigten sich die Organisatoren zufrieden mit dem 16. Internationalen Lausitzer Leichtathletik Meeting. Fast 4.000 Zuschauer bejubelten die Athleten im Cottbuser Sportzentrum und bekamen als Entschädigung für regnerisches und kühles Wetter einige Top-Leistungen zu sehen. Dazu zählt das Resultat von Franka Dietzsch, die ihren Diskus auf 63,14 Meter schleuderte, genauso wie das von Mark Frank, dessen Speer 81,90 Meter weit flog. Damit schaffte der Rostocker die DLV-Norm für die Weltmeisterschaften in Helsinki. Meetingdirektor Ulrich Hobeck versprach im Interview mit Moderatoren-Legende Heinz Florian Oertel eine erneute Auflage des Sportfestes im kommenden Frühsommer.

Der Schreck stand den Organisatoren des Internationalen Lausitzer Leichtathletik Meetings um Meetingdirektor Ulrich Hobeck ins Gesicht geschrieben, als um 14 Uhr, genau eine halbe Stunde vor dem offiziellen Auftakt, der Himmel seine Schleusen öffnete. In weiser Voraussicht wurde die Eröffnung des Sportfestes um eine halbe Stunde verschoben und so zeigte sich zur Begrüßung der Athleten um 15 Uhr wieder die Sonne am Himmel. Die kleine Verzögerung kam einem indes ganz gelegen. Wolf-Dieter Poschmann, der bereits vor dem Regenguss zu einem Lauf über 1.000 Meter gegen regionale Breitensportler angetreten war, hatte genug Zeit, um sich zu erholen. In einer Zeit von 3:37.49 Minuten wurde der ZDF-Sportchef, der letzten Sonntag seinen 54. Geburtstag feierte, Zehnter. Sieger wurde Holger Zobries (40) vom LC Cottbus in einer Zeit von 3:01.46 Minuten.

Den ersten Wettbewerb des 16. Internationalen Lausitzer Leichtathletik Meetings, dessen gute Stimmung auch durch gelegentliche Schauer nicht getrübt wurde, entschied Thomas Blaschek für sich. Der Hürdensprinter aus Leipzig setzte sich in 13,64 Sekunden gegen seinen jungen Vereinskameraden Willi Mathiszik (13,74 Sekunden) und den Kolumbianer Paulo Villar (13,76 Sekunden) durch. Mathiszik stellte eine neue persönliche Bestleistung auf und hätte mit diesem Resultat die Norm für die U 23-Europameisterschaften in Erfurt erfüllt. Mit 2,3 Metern pro Sekunde blies der Wind jedoch zu heftig von hinten. Der Wattenscheider Mike Fenner wurde Vierter.

Beim Sprint der Frauen setzte sich überraschend die Hallenserin Katja Wakan (11,64 Sekunden) gegen die haushohe Favoritin Delphine Bertille Atangana aus Kamerun (11,69) durch. Dritte wurde die 19-jährige Katja Börner aus Halle (11,78). Weniger überraschend endete der Männersprint, bei dem die drei Top-Kandidaten auf den Meetingsieg die Treppchenplatzierung untereinander ausmachten. Ganz oben landete der Nigerianer Olusoji Fasuba (10,22 Sekunden), Rang zwei ging an US-Boy Carlos Moore (10,28) vor dem ghanaischen Landesrekordler Eric Nkansah (10,50).

Wie erwartet dominierte Welt- und Europameisterin Franka Dietzsch das Feld der Diskuswerferinnen. Am Ende lagen zwischen ihrer Bestweite (63,14 Meter) und der Zweitplatzierten Joanna Wisniewska (POL) ganze 4,64 Meter. Damit übertraf Dietzsch auch in Cottbus die vom DLV geforderte Norm für die Weltmeisterschaften in Helsinki (62,00m). „Ich bin sehr optimistisch was die Weltmeisterschaften betrifft. Schließlich führe ich nach wie vor die Weltjahresbestliste an und bin bislang ziemlich gut durch die Saison gekommen“, so das Fazit der zufriedenen Diskuswerferin aus Neubrandenburg. Dritte wurde die Leipzigerin Jana Tucholke (57,00m).

Als vollen Erfolg dürfte auch der Rostocker Mark Frank seinen Ausflug nach Cottbus verbuchen. Der Speerwerfen gewann den Wettbewerb mit einer Weite von 81,90 Meter, womit er die WM-Norm des DLV um zehn Zentimeter übertraf. Zweiter wurde der Polnische Meister Rajmund Kolko (77,42) vor dem Potsdamer Manuel Nau (76,29).

Auch im Weitsprung wurden die Favoritinnen ihrer Rolle gerecht. Zufrieden mit ihrer Leistung zeigte sich Bianca Kappler allerdings nicht. Mit 6,45 Meter blieb sie 30 Zentimeter unter WM-Norm des DLV. „Regenwetter liegt mir persönlich überhaupt nicht. Insgesamt bin ich von meiner Top-Form aber auch noch ein ganzes Stück entfernt“, erklärte die 28-Jährige. „Zufrieden kann ich eigentlich nur mit meinem fünften Versuch sein. Das war mein bester Saisonsprung, da hat wirklich alles gepasst. Bis auf den einen Zentimeter, den ich übertreten habe“, so Kappler, die hinzufügte: „Die Anlage in Cottbus ist hervorragend, vor allem, weil die Zuschauer direkt an der Weitsprunggrube sitzen und es großen Spaß macht, derart lautstark angefeuert zu werden. Ich hoffe, dass wir noch einmal die Gelegenheit bekommen, in Cottbus zu springen.“ Auf den Plätzen folgten die Deutsche Meisterin Urszula Gutowicz-Westhof (6,39 m) und die Deutsche Hallenmeisterin Kathrin van Bühren (6,33 m).

Eine überragende Zeit gab es im 3.000 Meter Hindernislauf. Der Kenianer Elijah Chelimo benötigte für diese Distanz 8:28.62 Minuten und stellte damit eine neue persönliche Bestleistung auf. Auf Rang zwei lief der starke Deutsche Filmon Ghirmai (8:29.24) und verwies den Kenianer Collins Kosgei (8:30.15) auf den dritten Platz. Kosgei war der „tragische Held“ des Hindernislaufes. Kopf an Kopf mit Chelimo stürzte er am Wassergraben, dem letzten Hindernis des Laufes, und konnte im Zielspurt wenigstens noch den Deutschen Stephan Hohl abfangen. Auch über die gleichlange Flachstrecke bestimmten die Kenianer das Geschehen. Shadrack Langat verwies in 7:48.73 Minuten den Russen Vyacheslav Shabunin (7:49.43) und seinen Landsmann Enock Koech (7:50.33) auf die Plätze. Der Schweizer Christian Belz wurde Vierter.

Im Stabhochsprung konnte sich erneut Denis Yurchenko (UKR) gegen Publikumsliebling Björn Otto durchsetzen. Mit 5,60 Meter fiel die Siegerhöhe aufgrund des wechselhaften Wetters allerdings eher niedrig aus. Otto übersprang wie die drittplatzierten Alhaji Jeng und Geburtstagskind Nick Buckfield die Latte bei 5,50 Meter, schaffte dies im Gegensatz zum Schweden und Briten aber bereits im ersten Versuch.

Im Hochsprung setzte sich Roman Fricke gegen Weltmeister Martin Buß durch. Der Leverkusener entschied den Wettbewerb im Stechen. Genauso wie Mustapha Raifah überquerte Fricke die Latte in einer Höhe von 2,18 Meter und übersprang die Höhe im Stechen erneut, während der Franzose scheiterte. Martin Buß steigerte seine Saisonbestleistung um einen Zentimeter auf 2,15 Meter und wurde Dritter.

Nach der kurzfristigen Absage von Grit Breuer wurde der Lauf über die Stadionrunde erwartungsgemäß zwischen Antonina Yefremova und Claudia Marx entschieden. Letztendlich hatte die Ukrainerin (52,00 Sekunden) die Nase gegen die Berlinerin (52,53) vorn. Dritte wurde hier die Polin Monika Bejnar. Bei den Männern hatte der einzige deutsche Teilnehmer nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun. California Molefe aus Botswana gewann in einer Zeit von 46,50 Sekunden vor dem Jamaikaner Dewayne Barrett (46,59) und Piotr Klimczak aus Polen (46,65).

Über die doppelte Stadionrunde setzte sich die Britin Jenny Meadows (2:02.80) gegen die Potsdamerin Kathleen Friedrich (2:03.06) und die Französin Elisabeth Grousselle (2:03.36) durch. Favoritin Ivonne Teichmann kam erst als Zwölfte (2:07.72) ins Ziel. Trotz aller Hoffnungen konnte auch der Pirnaer René Herms, dessen Familie als Unterstützung extra zum Cottbuser Meeting anreiste, die DLV-WM-Norm nicht erfüllen. Am Ende wurde der 23-Jährige im Zielsprint sogar noch von der Spitze auf Rang vier verwiesen. Die Treppchenplätze gingen an den Kenianer John Litei (1:47.79), den Marokkaner Rachid Khouia (1:48.06) und den Schweden Rickard Pell (1:48.26).

Bereits im Vorfeld des German Meetings fand zum ersten Mal ein Internationaler Städtevergleich der Leichtathletikjugend (U 15) „Cottbus – Jablonec – Zielona Gora“ statt. Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen hatte die Equipe aus Cottbus die Nase vorn. Bei den Mädchen sicherte sich die Tschechinnen Silber vor der Auswahl aus Zielona Gora. Bei den Jungen schafften die Polen vor den Tschechen den Sprung auf Rang Zwei.

„Trotz aller Widrigkeiten, und dazu zählt das heutige schlechte Wetter genauso wie die gegenwärtige wirtschaftliche Situation in der Lausitz, ist es uns mit großer Anstrengung wieder einmal gelungen, ein hervorragendes Meeting zu organisieren“, so ein durchaus zufriedener Meetingdirektor Ulrich Hobeck.

„Wenn uns alle Partner treu bleiben, so werden die Leichtathletikfans in der Lausitz auch im kommenden Jahr ein tolles German Meeting erleben können. Jetzt gönnen wir uns eine kurze Pause und danach stürzen wir uns schon wieder in die Vorbereitungen auf das Internationale Springermeeting, das es Ende Januar 2006 bereits zum vierten Mal geben wird“, erklärt Sportlehrer, Meetingdirektor und Präsident des German Meeting e.V. Hobeck.


04.06.2005 - Stadionrunde ohne Königin

Grit Breuer kommt nicht nach Cottbus. Die 32-jährige Mecklenburgerin laborierte seit dem Sportfest in Dessau an einer Verletzung des Sprunggelenks und musste den Organisatoren des Cottbuser German Meetings deshalb am Samstagabend eine Absage erteilen.
"Es tut mir sehr leid, dass ich nicht nach Cottbus kommen kann. Vor allem für die Fans", ließ die erfolgreichste deutsche Leichtathletin übermitteln. "In Cottbus wollte ich eigentlich erstmals in dieser Saison die 400 Meter in Angriff nehmen. Jetzt muss ich dies auf unbestimmte Zeit verschieben", so eine enttäuschte Grit Breuer.

Favoritinnen über die Stadionrunde in Cottbus, gleichzeitig der deutsche Ausscheid für das Europacup-Finale in Florenz, sind jetzt Claudia Marx, Antonina Yefremova (UKR) sowie Solene Desert (FRA).


03.06.2005 - Ein hochklassiges und attraktives Sportfest für die ganze Familie

Der Countdown läuft. In knapp 48 Stunden erfolgt der erste Startschuss beim 16. Internationalen Lausitzer Leichtathletik Meeting. Erstmals in seiner Geschichte findet das hochklassige Cottbuser Sportfest an einem Sonntag statt und bietet die beste Gelegenheit zu einem Ausflug für die ganze Familie.

Vor allem das aus deutscher Sicht hochklassig besetzte Starterfeld in 14 Disziplinen, aber auch der erstmals ausgetragene Internationale Städtevergleich der Spitzensportler von morgen, der 1.000 Meter Lauf von ZDF-Sportchef und Meeting-Moderator Wolf-Dieter Poschmann (54) gegen regionale Breitensportler, ein buntes Rahmenprogramm für Kinder und Jugendliche sowie eine spezielle Familienkarte (14 Euro), die für zwei Erwachsene und zwei Kinder gilt, sind gute Gründe, sich am Sonntag für einen Ausflug ins Cottbuser Sportzentrum zu entscheiden.

Trotz aller wirtschaftlicher Zwänge und der Tatsache, dass mit Sevilla und Kania (Kreta) gleich zwei renommierte Sportfeste nahezu zeitgleich stattfinden, konnte das Team um Meetingdirektor Ulrich Hobeck auch in diesem Jahr ein internationales Starterfeld zusammenstellen, dass bereits zu Beginn der Freiluftsaison einige sehr gute Resultate verspricht.

Im Vordergrund stehen dabei natürlich in fünf Disziplinen die Ausscheide der deutschen Athleten für das Europacup-Finale in Florenz (18./19.Juni). Beim Diskuswerfen der Frauen dürfte Welt- und Europameisterin Franka Dietzsch das Ticket nach Italien fast schon in der Tasche haben. Schließlich übertraf sie in dieser Saison sogar die DLV-Norm für die Leichtathletik-WM in Helsinki bereits mehrfach.

Bei den Männern stehen die längeren Distanzen im Europacup-Fokus. Über die 3.000 Meter- und die 3.000 Meter/Hindernis-Strecke wird das klassische Duell Afrika gegen den Rest der Welt lauten. Anders sieht es bei der Europacup-Qualifikation im Hochsprung der Männer aus. Nach der verletzungsbedingten Absage der beiden Youngster Marius Hanniske (Ex-Cottbuser) und Matthias Haverney richten sich die Augen jetzt vor allem auf Weltmeister Martin Buß (Wuppertal) und seinen ärgsten Konkurrenten Roman Fricke (Leverkusen). Doch auch der routinierte Tscheche Jan Janku zählt zum engsten Favoritenkreis auf den Meetingerfolg.

Auf die Jagd nach der geforderten WM-Norm gehen in Cottbus die Stabhochspringer. Neben der deutschen Spitze mit Björn Otto, Michael Stolle, Danny Ecker, Richard Spiegelburg sind vor allem der Ukrainer Denis Yurchenko (Sieger des Springermeetings 2005) und der Brite Nick Buckfield, der am Sonntag seinen 32. Geburtstag feiert, zu beachten. Als Geheimfavorit gilt der deutsche Youngster Fabian Schulze, dessen Leistungen in den vergangenen zwei Jahren förmlich explodiert sind. Jetzt will der 21-jährige Schwabe nicht nur zur U23-EM nach Erfurt (14.-17. Juli), sondern auch bei der Vergabe der drei deutschen Fahrkarten zur WM nach Helsinki mitreden.

Auf den Hürdensprint-Dreikampf Mike Fenner (Wattenscheid) gegen Thomas Blaschek (Leipzig) und Jan Schindzielorz (Fürth) dürfen sich die Besucher des Cottbuser Leichtathletik-Meetings genauso freuen wie auf die Speerwurf-Hünen Mark Frank (Rostock), den polnischen Rekordhalter Dariusz Trafas sowie seinen Landsmann Rajmund Kolko.

Attraktiv, spannend und hochklassig wird es auch beim Weitsprung der Damen sowie über die doppelte Stadionrunde (800 Meter) bei den Frauen und Männern zugehen.

An der Weitsprunggrube, nach fünf Jahren Pause wieder im Programm, stehen sich Bianca Kappler, Dritte der Hallen-EM 2005, die Deutsche Meisterin Urszula Gutowicz, die Deutsche Hallenmeisterin Kathrin van Bühren sowie die Polnische Meisterin Malgorzata Trybanska gegenüber. Ebenfalls ein Favoriten-Quartett gibt es über die 800 Meter-Distanz bei den Frauen. Hier treffen die beiden Deutschen Yvonne Teichmann und Kathleen Friedrich auf die Französin Elisabeth Grousselle und die Slowenin Brigita Langerholc.

Bei den Männern wird es über die gleiche Strecke voraussichtlich nur einen Zweikampf geben. Der Deutsche Meister René Herms (Pirna) tritt gegen den in Südafrika geborenen Australier Werner Botha an. Beide können die doppelte Stadionrunde unter 1.45 Minuten umlaufen. Mit Argusaugen beäugt wird das Rennen von Nils Schumann. Der Olympiasieger von 2000, der nach langer Verletzung kurz vor einem Comeback steht, begleitet Freundin Corinna Fink (400 Meter) und wird in Cottbus Siegerehrungen vornehmen.

Am Rand des Sportfestes präsentiert sich die Bundeswehr und informiert über den Grundwehrdienst, eine berufliche Karriere bei den Streitkräften und die Förderung des Leistungssports. Mit dabei sind auch die jungen und bereits erfolgreichen Bahn-Radsportler Florian Pieper und Frank Schulz, beide Sportsoldaten bei der Bundeswehr. Nebenan sorgt das Looping-Bike der AOK und ein Parcours der Verkehrswacht Cottbus für Spaß.

Karten gibt es an der Tageskasse zum Preis zwischen 6 und 15 Euro.

Die offizielle Eröffnung des Meetings erfolgt um 14.30 Uhr. Im Vorprogramm (ab 12 Uhr) findet der Internationale Städtevergleich der Jugend sowie der traditionelle Schülerlauf über 800 Meter statt. Der Lauf von Wolf-Dieter „Poschi“ Poschmann gegen die regionalen Breitensportler wird etwa 13.50 Uhr gestartet.


03.06.2005 - In Cottbus geht Nick gern in die Luft

An diesen Unfall erinnert sich jeder, der im vorigen Jahr beim German Meeting war: Der britische Stabhochspringer Nick Buckfield (31) versuchte sich an den 5,80 Metern. Der Sprung endete mit einer Verletzung, die ihn eine Woche ans Bett im Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum fesselte. Und trotzdem freut Nick sich schon wieder auf den nächsten Wettkampf am Sonntag im Sportzentrum - der übrigens an seinem Geburtstag stattfindet.

Jetzt springst du zum ersten Mal wieder auf der Anlage, auf der du dich im vorigen Jahr so schlimm verletzt hast. Wie geht es dir beim Gedanken daran?

Den Unfall habe ich natürlich nicht vergessen, aber er behindert mich nicht beim Springen. Ich war ja auch vorher schon öfter in Cottbus und bin immer gut gesprungen. Und auch der Unfall ist voriges Jahr ja erst bei 5,80 Metern passiert. Ich war in richtig guter Form und fühle mich auch jetzt gut.

Cottbus ist in deinen Gedanken also nicht nur der Ort, an dem dir dieser Unfall passiert ist?

Überhaupt nicht. Ich freue mich total auf die Leute. Man springt eben gern da, wo es toll ist. Das war in Cottbus für mich schon immer so.

Die Hallensaison ist für dich überhaupt nicht gut gelaufen, auch beim Springermeeting in der Lausitz-Arena warst du ziemlich deprimiert. Weißt du inzwischen, woran es lag?

Das war wohl eine Kopfsache. Wegen einiger privater Dinge habe ich an alles gedacht, nur nicht ans Springen. Und bei der Hallen-Europameisterschaft in Madrid hätte es höher gehen können, aber da hab ich einfach ganz knapp gerissen. Das war ärgerlich.

Wie bist du dieses Jahr in die Freiluftsaison gestartet?

Ich hatte am 7. Mai in den USA mein erstes Meeting und bin 5,50 Meter gesprungen. Danach hat die Achillessehne mal wieder Probleme gemacht.

Sicher heißt auch dein Saisonhöhepunkt in diesem Jahr Weltmeisterschaft im August?

Auf jeden Fall. Ich will ins Finale. Dazu muss ich aber erst noch die Qualifikationshöhe schaffen. Die liegt bei 5,75 Metern. Das ist zu schaffen, aber sicher nicht jetzt in den ersten Meetings. Da kommt es einfach nur darauf an, einen Sprung nach dem anderen anzugehen.


03.06.2005 - Aktuelle Nachrichten vom 16. Internationalen Lausitzer Leichtathletik Meeting

International

... geht es auch in diesem Jahr beim German Meeting der Leichtathletik in Cottbus zu. Insgesamt können die Besucher fast 200 Athleten aus 32 Nationen in den 14 Disziplinen erleben. Neben deutschen und weiteren europäischen Athleten gehen auch Sportler aus Russland und den Vereinigten Staaten (USA), aus den afrikanischen Läufer-Hochburgen Kenia, Äthiopien und Marokko sowie aus Ländern wie Kolumbien, Neuseeland, Jamaika oder Australien im Cottbuser Sportzentrum an den Start.

Hinzu kommt die Premiere des Internationalen Städtevergleiches der Jugend „Cottbus – Jablonec – Zielona Gora“. Die Jugendlichen (Mädchen und Jungen bis maximal 15 Jahre) messen in den Disziplinen 100m, 800m, 4x100 Meter Staffel, Hochsprung, Weitsprung, Speerwerfen sowie Kugelstoßen ihre Kräfte. 

Europa gegen Afrika

... wird in Cottbus wieder einmal das Duell auf den Langstrecken der Männer lauten.

Über 3.000 Meter liegen die Trümpfe auf Seiten der Starter aus Nordafrika. Top-Favorit dürfte der Kenianer Mike Kipyego, seines Zeichens Junioren-Weltmeister über diese Distanz, sein. Doch auch seinem Landsmann Enock Koech und den Äthiopiern Salomon Tsige und Yegezu Zenbaba sind schnelle Zeiten zuzutrauen. Zu den besten Europäern in Cottbus zählen Sebastian Hallmann aus Fürth, der Belgier Hans Janssen, der Russe Vyacheslav Shabunin und der Schweizer Olympionike Christian Belz. 

Über die Hindernisdistanz könnte es noch enger zugehen, denn hier sind vor allem die beiden Deutschen Stephan Hohl und Raphael Schäfer sowie der Schwede Henryk Skoog in der Lage den Kenianern Collins Kosgei (Sieger Grand Prix Melbourne 2005) und Elijah Chelimo Paroli zu bieten.

Nils Schumann kommt

... zwar nach Cottbus, seinen Einstieg in die Freiluftsaison 2005 werden die Besucher aber nicht erleben können. Der Olympiasieger über 800 Meter von Sydney begeleitet seine Freundin Corinna Fink. Die Magdeburgerin startet unter anderem gegen Grit Breuer und Claudia Marx über die Stadionrunde. Schumann, der nach langer Verletzung an seinem Comeback arbeitet, wird in Cottbus allerdings nicht nur zuschauen und Autogramme schreiben, sondern auch eine Siegerehrung vornehmen. Vielleicht sogar des 800 Meter Laufes der Männer mit René Herms...

Familienfreundlich

... geht es in Cottbus gleich aus mehreren Gründen zu. Neben einer speziellen Familienkarte, mit der zum Gesamtpreis von 14 Euro zwei Erwachsenen und zwei Kindern der Eintritt gewährt wird, gibt es für Kids zwischen 6 und 14 Jahren auch 50 Prozent Ermäßigung. Für Kinder unter sechs Jahren braucht kein Eintritt gezahlt werden.

Außerdem gibt es auf dem Kunstrasenplatz am Rande des Sportzentrums ein buntes Kinderprogramm, unter anderem mit einem Loop-Bike der AOK oder einem Parcours der Verkehrswacht Cottbus mit Fahrrädern, Elektro-Autos und Malstraße. Die Bundeswehr präsentiert sich Jugendlichen mit ihrem Truck und beantwortet Fragen zum Grundwehrdienst, zur Laufbahn bei den Streitkräften, aber auch zur Förderung von Leistungssport.


News: Marius Hanniske und Mathias Harvervey sagen Meetingteilnahme in Cottbus verletzungsbedingt ab


02.06.2005 - Vom Frosch-König zum Stabhochsprung-Prinzen

Im Gespräch mit dem Cottbuser Publikumsliebling Björn Otto

Björn, im Gegensatz zu Tim Lobinger und Lars Börgeling hast du dem Sportfest in Kania (Kreta) einen Korb gegeben und startest stattdessen beim 16. Internationalen Lausitzer Leichtathletikmeeting in Cottbus. Was bewog dich zu dieser Entscheidung?

In erster Linie fühle ich mich in Cottbus sauwohl. In der Halle bin ich hier immer sehr hoch gesprungen. Den Beweis, dass ich diese Höhen auch unter freiem Himmel schaffe, bin ich bislang allerdings schuldig geblieben. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Obwohl ich einige Tage mit einem Magen-Darm-Virus zu kämpfen hatte und dabei auch ein paar Kilo abgenommen habe, bin ich derzeit gut drauf. Deshalb ist mein Ziel in Cottbus die 5,75 Meter zu überspringen. Diese Höhe ist die vom Deutschen Leichtathletik Verband geforderte Norm für die Weltmeisterschaften in Helsinki. Der zweite Grund, warum ich lieber in Cottbus als auf Kreta starte, ist der Zeitfaktor. Derzeit stecke ich mitten in den Vorbereitungen auf die Saisonhöhepunkte. Da würde es nicht in meinen Plan passen, wenn ich zwei Tage unterwegs bin, nur um zu einem Meeting zu reisen. Außerdem könnte es passieren, dass ich zwar rechtzeitig und wohlbehalten nach Hause zurückgekehrt bin, aber nicht meine Stäbe. Das will ich natürlich vermeiden und deshalb starte ich lieber in der Lausitz.

Seit einigen Monaten wirst Du vom Cottbuser Michael Kühnke trainiert, der auch Tim Lobinger betreut. Welche Früchte hat diese Zusammenarbeit, sowohl mit Kühnke als auch mit Lobinger, aus deiner Sicht bisher getragen?

Ich bin wesentlich stabiler geworden. Das hat man in der letzten Hallensaison sehr deutlich gesehen. In insgesamt neun Wettkämpfen, bei denen ich gestartet bin, habe ich immerhin sechs Mal die 5,70 Meter-Marke überquert.

Gibt Dir denn auch Dein Trainingspartner Tim Lobinger Tipps?

Natürlich. Wir können alle noch etwas voneinander lernen. Keiner von uns Stabis springt perfekt. Jeder hat seine ganz speziellen Schwächen. Daher ist es im Training immer ein Geben und Nehmen. Ich nehme das Training und die Sprünge von Tim genau unter die Lupe und er macht das gleiche bei mir.

Am Sonntag triffst Du in Cottbus auf Denis Yurchenko, der im Januar Deinen Traum vom dritten Springermeeting-Sieg in Folge hat platzen lassen. Wird es eine Revanche geben?

Auf jeden Fall (lacht)! Denis Yurchenko gehört zu den Stabhochspringern, die heute Welt- und morgen Kreisklasse springen. Ist er gut drauf, wird es schwer, denn dann kann er über 5,80 Meter und mehr fliegen. Manchmal schafft er aber auch nur mit Mühe und Not die 5,40 Meter.

Ihr seid erst vor wenigen Tagen aus dem Trainingslager zurückgekehrt. Habt Ihr neben dem Training auch etwas für den Spaßfaktor getan und wer war überhaupt alles dabei?

Wir waren diesmal eine richtig große Truppe. Ich glaube 25 Athleten. Darunter alle namhaften deutschen Stabhochspringer von Tim Lobinger über Lars Börgeling, Danny Ecker und Michael Stolle bis hin zu mir. Außerdem waren noch einige Hochspringerinnen wie Daniela Rath, Stabhochspringerinnen und Weitspringerinnen mit in Südafrika. Wir hatten hervorragende Trainingsbedingungen und traumhaftes Wetter, sieht man von den drei Tagen Orkan ab. Spaß hatten wir natürlich auch jede Menge, unter anderem beim gemeinsamen Wakeboarden.

Wie bist du denn zum Wakeboarden gekommen?

Über den Wintersport. Wer auf einem Brett über das Wasser fährt, der tut das vorher zumeist im Schnee. Auf Skiern stehe ich, seit ich zwei Jahre alt bin. Snowboard fahre ich erst seit drei Jahren.

Hast Du noch mehr solch aufregender Hobbies?

Seit 15 Jahren beschäftige ich mich mit dem Bau von Modellflugzeugen. Dabei auf den Geschmack gekommen, dachte ich lange Zeit über eine Pilotenausbildung nach. Vor neun Jahren habe ich schließlich entschieden, dass Gleitschirmfliegen eine günstigere Alternative ist und seitdem segle ich regelmäßig nicht nur beim Stabhochsprung durch die Lüfte.

Stimmt es, dass Du Frösche züchtest?

Jein. Ich züchte die Frösche nicht. Wir haben im Rahmen meines Biologiestudiums mal mit Froscheiern experimentiert. Als wir damit fertig waren, habe ich 120 Eier vor dem Mülleimer gerettet und mit nach Hause genommen. Gut zwei Monate später war ich stolzer Besitzer von 115 Südafrikanischen Krallenfröschen oder besser gesagt Xenopus leavis. Mittlerweile besitze ich noch 20 Frösche, die anderen habe ich an eine Zoohandlung abgegeben. Mit 115 Fröschen hält man es auf Dauer nämlich nicht aus. Zum Glück sind Krallenfrösche aber reine Wasserfrösche, die im Aquarium leben.

Hat man als Profi-Sportler, der Du inzwischen bist, überhaupt noch Zeit für Studium und Privatleben?

Natürlich muss man sich anders organisieren. Aber wenn man das im Griff hat, funktioniert der Lebensrhythmus ganz gut. Nach Abschluss der Freiluftsaison widme ich mich intensiv meinen Diplomprüfungen und meiner Diplomarbeit. Für meine Freundin Nadine versuche ich natürlich immer so viel Zeit wie möglich einzuräumen. Manchmal ist das schwierig, da sie selbst Leichtathletin (Anm. der Red.: Hürdensprinterin Nadine Hentschke) ist.

Infos:

Der Stabhochsprung der Herren gehört erneut zu den Höhepunkten des German Meetings in Cottbus. Unter den zwölf Startern sind neben Björn Otto unter anderem die Deutschen Danny Ecker, Michael Stolle, Richard Spiegelburg und Youngster Fabian Schulze sowie Hallen-Sieger Denis Yurchenko (UKR) und der Brite Nick Buckfield, der am Sonntag seinen 32. Geburtstag feiert.

Mehr zu Björn Otto erfährt man im Internet unter www.fly.to.bjoernotto


31.05.2005 - Neues vom 16. Internationalen Lausitzer Leichtathletik Meeting

Hoch...

... hinaus will Marius Hanniske bei seiner Cottbuser Meeting-Premiere am kommenden Sonntag (5. Juni, ab 14.30 Uhr). Der 19-jährige Forster, der erst vor zwei Jahren vom LC Cottbus zu Bundestrainer Rainer Pottel nach Berlin wechselte, hat sich für das Meeting vor heimischer Kulisse einiges gegen die starke Konkurrenz (u.a. Martin Buß und Roman Fricke) vorgenommen: „Ich freue mich sehr auf Cottbus. In den letzten Jahren war ich beim German Meeting nur als Zuschauer dabei. Deshalb ist es jetzt natürlich besonders schön, wieder aktiv auf meiner alten Anlage zu springen und meinen Freunden zu zeigen, wie ich mich seit meinem Wechsel nach Berlin verbessert habe. Und ich bin auf das besondere Feeling gespannt, mich vor heimischem Publikum zu präsentieren. Ich hatte zwar in letzter Zeit durch Verletzungen ein paar Probleme, aber ich denke doch, dass ich vorn mitspringen kann“ - sollte Hanniske auch, schließlich ist Cottbus nicht nur ein Meilenstein auf dem Weg zu den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Helsinki, sondern gleichzeitig der Ausscheid für das Europacup-Finale in Florenz (18./19.Juni).

Weit...

.... soll nach Möglichkeit der Diskus von Franka Dietzsch fliegen. Die Welt- und Europameisterin aus Neubrandenburg muss sich ebenfalls in Cottbus für den Europacup qualifizieren. Dass die 37-Jährige wieder einmal in bestechender Form ist, demonstrierte sie erst am Sonntag in Wiesbaden, wo sie den WLV-Discus-Cup mit 64,50 Meter für sich entschied. Die WM-Norm des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV) hat die Cottbuser Meetingrekordlerin (64,93 m/2004) bereits vor zwei Wochen geknackt.

Noch weiter...

.... werfen will in Cottbus vor allem der 27-jährige Mark Frank. Er schleuderte seinen Speer beim Sportfest in Rhede auf 81,62 Meter. Damit fehlten ihm nur 18 Zentimeter zur DLV-Norm für die Leichtathletik-WM. Jetzt will der Rostocker die Norm in Cottbus angreifen, um rechtzeitig auf den WM-Zug aufspringen zu können.

Schneller...

... als im Vorjahr müsste Mike Fenner diesmal in Cottbus laufen. Und das hat gleich zwei gute Gründe: Zum einen will der Wattenscheider unbedingt zur WM nach Helsinki (Norm: 13,55 sec), zum anderen schneller sein als sein ärgster Konkurrent Thomas Blaschek. Ob der 34-jährige Routinier, dessen persönliche Bestleistung bei 13,06 Sekunden liegt – zum Vergleich: der Cottbuser Meetingrekord von Colin Jackson (GBR) liegt bei 13,28 sec – seinen Zenit bereits überschritten hat, wird sich in dieser Saison zeigen müssen. Im vergangenen Jahr hatte der Youngster Blaschek (24) die Nase in Cottbus vorn. Blaschek (13,71) bezwang Fenner (13,72) um einen Wimpernschlag von einer Hundertstel Sekunde. Noch schneller war nur der Schwede Robert Kronberg (13,58). Bei den Deutschen Meisterschaften revanchierte sich Fenner jedoch und verwies den jungen Leipziger auf die Plätze.

Erneut passen muss dagegen Lokalmatador Sebastian Siebert (Vize-Junioren-Europameister 2001). Der Cottbuser Hürdensprint, Sohn von Silberolympionikin Gloria Siebert (100 m Hürden/ 1988), war nach langer Verletzung auf dem besten Weg zurück, ehe kürzlich die nicht eindeutig diagnostizierte Verletzung wieder aufbrach.


31.05.2005 - Bundeswehr mit großem Info-Truck beim German Meeting in Cottbus

Der INFO-TRUCK der Bundeswehr (siehe Foto) kommt anlässlich des 16. Internationalen Leichtathletik-Meetings nach Cottbus. Im Sportzentrum können sich am 05. Juni 2005 alle interessierten Besucher über den Arbeitgeber Bundeswehr informieren. Außerdem stehen Spitzensportler der Bundeswehr vom Olympiastützpunkt Frankfurt/Oder-Cottbus als Ansprechpartner zur Verfügung. Das sind beispielsweise Florian Pieper (Radsportler, 3. Platz WM Zweier-Mannschaft) und Frank Schulz (Radsportler, Vize-WM Bahn-Vierer).

In der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr beantworten die für die Region zuständigen Wehrdienstberater Oberleutnant Michael Haase und Stabsfeldwebel Frank Görlitz vom Kreiswehrersatzamt Cottbus und der Wehrdienstberatungsfeldwebel Herr Oberstabsfeldwebel Thomas Brathuhn vom Zentrum für Nachwuchsgewinnung OST (Berlin) Fragen zum Grundwehrdienst und zum freiwilligen Dienst in den Streitkräften bereit. Informieren können sich alle Meeting-Besucher am Info-Truck über den Beruf des Soldaten in den Laufbahnen der Mannschaften, der Unteroffiziere und der Offiziere ebenso, wie auch über die Möglichkeiten, bei der Bundeswehr im Rahmen ihrer Laufbahn zu studieren bzw. eine Berufsausbildung oder Berufsqualifizierung zu erhalten. Im 16-Tonner-Truck werden auf dem Plasmabildschirm verschiedene Filme gezeigt, es stehen PCs und eine Multimediaanlage für eine anschauliche Information zur Verfügung.

Das 16. German Meeting bietet also neben erstklassigem Sport auch jede Menge Unterhaltung am Rande. Auch die AOK lässt sich bei Ihrer Präsentation einiges einfallen. Sie bietet an einem Loop-Bike jede Menge Spaß und Nervenkitzel für die Meeting-Besucher. Die Verkehrswacht hält für die Jüngsten Abwechslung mit Elektro-Autos, Fahrrad-Parcours und Malstraße bereit, während die Eltern den sportlichen Höhenpunkten ungestört folgen können.


26.05.2005 - „Wir freuen uns sehr auf Cottbus“

Weitspringerin Bianca Kappler will die WM-Norm des DLV angreifen

Bianca, erst vor wenigen Tagen bist du für deine beispielhafte Aktion bei den Hallen-Europameisterschaften 2005 mit der Fair-Play-Trophäe des Internationalen Olympischen Komitees geehrt worden. Was bedeutet dir diese Auszeichnung?

Natürlich bedeutet mir diese Ehrung sehr viel und ich habe mich auch riesig darüber gefreut. Trotzdem war ich erst einmal sehr überrascht, als mich die Nachricht erreichte, dass mir diese Trophäe übergeben werden soll. Was ich in Madrid bei der Hallen-EM getan habe, ist für mich eine Selbstverständlichkeit.

Statt der Goldmedaille, die dir laut der Messung des Kampfgerichtes zugestanden hätte, hast du am Ende die Bronzemedaille bekommen. Bist du nicht doch ein wenig traurig über den „Verlust“ der Goldmedaille?

Überhaupt nicht! Ich bin nun mal nicht so weit gesprungen, wie es vom Kampfgericht gemessen wurde. Deshalb hätte ich diese Goldmedaille auch gar nicht gewollt. Mit der Bronzemedaille bin ich überglücklich. Als Ziel hatte ich mir einen Platz zwischen Fünf und Sieben bei der Hallen-EM ausgerechnet und am Ende bin ich Dritte geworden. Das ist doch hervorragend. Komisch ist nur, dass man kein echtes Ergebnis hat, auf das ich Schwarz auf Weiß verweisen kann. Ich hätte mich noch mehr gefreut, wenn in der Ergebnisliste stehen würde „Bronze mit 6,60 Meter“ und nicht, dass es nach dem Wettkampf heißt, meine Weite wäre zwischen 6,59 und 6,70 Meter gewesen.

Seit zwei Jahren trainierst du als Profi-Sportlerin in der Gruppe von Bundestrainer Ulrich Knapp in Rehlingen. Konntest du seitdem einen Leistungssprung erkennen?

Mein Wechsel nach Rehlingen war eine richtige Entscheidung und selbst wenn ich meine persönliche Bestleistung seither nur um wenige Zentimeter verbessern konnte, so springe ich doch wesentlich konstanter und fast immer um die 6,60 Meter.

Die DLV-Qualifikationsnorm für die WM in Helsinki liegt bei 6,75 Meter, vier Zentimeter über deiner aktuellen Bestleistung. Kannst du diese Norm erreichen?

Da bin ich sehr zuversichtlich und glaube schon, dass ich die 6,75 Meter springen kann. Bei der Hallen-EM in Madrid habe ich das praktisch bewiesen, denn mit den Füßen bin ich sogar noch etwas dahinter gelandet. Ich muss weiterhin konzentriert an meiner Landetechnik feilen, damit ich nicht wichtige Zentimeter verschenke. 

Der Cottbuser Meetingrekord von 7,13 Metern wurde vor zwölf Jahren von Heike Drechsler aufgestellt. Beim diesjährigen Meeting triffst du unter anderem auf die amtierende Deutsche Hallenmeisterin Kathrin van Bühren. Wer von euch beiden wird die Nase am kommenden Sonntag vorn haben?

(lacht) Das kann man vorher nicht genau sagen. Kathrin sitzt gerade neben mir und ich glaube wir sind uns einig, dass wohl die Tagesform entscheiden wird. Insgesamt ist das Starterfeld in Cottbus recht stark und daher könnte jede Springerin am Sonntag ganz oben auf dem Treppchen landen. Eins kann ich aber schon jetzt versichern, am Meetingrekord wird keiner rütteln. Heike Drechsler war eine Klasse für sich und auch die Zeiten waren andere.

Kennt ihr Cottbus oder das hiesige Leichtathletik Meeting?

Nein. Wir hatten bisher nicht die Gelegenheit nach Cottbus zu kommen. Wir haben viel Gutes über die Organisation der Veranstaltung und über die begeisterungsfähigen Zuschauer gehört. Wir sind wirklich gespannt und freuen uns sehr auf Cottbus.


24.05.2005 - Kurz-News vom 16. Internationalen Lausitzer Leichtathletik Meeting (5. Juni 2005/ 14.30 Uhr/ Sportzentrum Cottbus)

Poschi rennt! ...

 ...lautet das Motto einer erst- und einmaligen Aktion im Vorfeld der Eröffnungszeremonie des German Meetings in Cottbus. Der ZDF-Sportchef, langjährige Moderator des Cottbuser Leichtathletik-Meetings und ehemalige Langstreckler Wolf-Dieter Poschmann läuft 1.000 Meter auf der Bahn des Sportzentrums. Allerdings nicht nur gegen die Uhr. Herausgefordert wird der TV-Profi von zahlreichen Breitensportlern der Region im Alter zwischen 25 und 60 Jahren. Poschmann gilt als Mensch, der zu jedem Spaß bereit ist und deshalb freut er sich ganz besonders auf diese sportliche Herausforderung und hofft natürlich auf die Anfeuerungen der Cottbuser Leichtathletikfans. Der Startschuss erfolgt um 13.50 Uhr. Übrigens feierte Wolf-Dieter Poschmann am Sonntag seinen 54. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch Poschi!

„Nennen Sie Ihr Kind...

...Wolf-Dieter“ könnte er als Abwandlung seines legendärsten Ausspruches am Sonntag, 5. Juni, verkünden. Die Rede ist von Moderatoren-Urgestein Heinz-Florian Oertel. Nach überstandener Krankheit konnte Meetingdirektor Uli Hobeck die mittlerweile 77-jährige Legende noch einmal ins Cottbuser Sportzentrum locken. Hier fühlt sich der Sportreporter, der seit 1949 am Mikrofon steht, heimisch. Nicht nur, weil er am 11. Dezember 1927 in Cottbus geboren wurde.

Internationale Ehre...

... wurde Bianca Kappler dieser Tage zuteil. Nachdem die Weitspringerin bereits vom Nationalen Olympischen Komitee für ihren Sportsgeist bei den Hallen-Europameisterschaften geehrt wurde, zog in der vergangenen Woche das Internationale Olympische Komitee (IOC) nach und zeichnete die Deutsche mit der Fair-Play-Trophäe aus. „Ihre bewundernswerte Geste des wahren Fairplays im Rahmen der Hallen-Europameisterschaften der Leichtathletik in Madrid hat mich tief berührt. Ich hoffe, dass sie für alle Athleten ein vorbildliches Beispiel sein wird“, wandte sich IOC-Präsident Dr. Jacques Rogge in einem persönlichen Schreiben an die 28-Jährige. Die Dritte der Hallen-EM 2005 trifft am ersten Juni-Sonntag in Cottbus unter anderem auf die amtierende Deutsche Hallenmeisterin Kathrin van Bühren.

Einen Korb gegeben...

... hat 800 Meter-Shootingstar René Herms von der LG Asics Pirna den Leichtathletik-Sportfesten in Sevilla und Kania (Kreta), nur um beim 16. Lausitzer Leichtathletik Meeting starten zu können. Der 22-jährige vierfache Deutsche Meister, Junioren- und U 23-Europameister sowie Hallen-Europacup-Sieger 2003 will sich in Cottbus den nötigen Feinschliff für das Europacup-Finale in Florenz und die anschließenden Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Helsinki holen.

Weitere Infos auch über OrgBüro 16. GM Cottbus, Tel. 0355 43 027 44 oder E-Mail: office.cottbus@german-meeting.de


24.05.2005 - Meeting-News

  • Meetingdirektor Uli Hobeck hat bereits ein beachtliches Starterfeld zum 16. Cottbuser Meeting zusammengestellt, auch wenn vor allem um einige internationale Top-Athleten noch „gerungen“ wird (sprich: finanzielle Verhandlungen laufen).

  • Relativ sicher ist, dass der ehemalige Lausitzer Marius Hanniske (bis 2002 LC

     Cottbus, jetzt SC Tegeler Forst/Berlin) im Hochsprung der Männer an den Start geht. Der 19-jährige  meinte dieser Tage zu seinem Start in der Lausitz:
    „Ich freue mich sehr auf Cottbus. Wenn ich sonst in den letzten Jahren beim German Meeting also Zuschauer dabei war, ist es jetzt natürlich besonders schön, wieder aktiv auf meiner alten Anlage zu springen und meinen Freunden zu zeigen, wie ich mich verbessert habe. Und ich bin auf das besondere Feeling gespannt, mich vor heimischem Publikum zu präsentieren.“

  • Es ist besonders schön, dass ein ehemaliger Lausitzer zum diesjährigen Meeting dabei ist und alle sind gespannt, ob der DLV-Youngster, der am 17. Juni seinen 20. Geburtstag feiert, im Kampf um die Medaillen mithalten wird. Der 1,92-große Höhenflieger errang im letzten Jahr bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Grosseto eine Silbermedaille (2,21 m).


19.05.2005 - Vorverkauf für 16. Leichtathletik-Meeting hat begonnen

Wer sich die Karten für das 16. German Meeting in Cottbus (Sonntag, 5. Juni)  sichern möchte, sollte sich sputen. Denn der Vorverkauf hat begonnen. Erfahrungsgemäß sind die Sitzplätze vor allem beim Zieleinlauf als erstes vergriffen. Vorverkaufskassen gibt es in Cottbus:

WochenKurier Cottbus
Karl- Marx- Straße 68
03044 Cottbus
Tel.: 0355 - 43 12 36

 

Lausitzer Rundschau
Straße der Jugend 50
03050 Cottbus
Tel. 0180 - 522 20 20

Sporthaus Reinke
Mühlenstrasse 9
03046 Cottbus
Tel.: 0355 - 2 48 55

 

Cottbus-Info Ticket-Service
Berliner Platz 6
03046 Cottbus
Tel. 0355-75 42 444

Sitzplatzkarten sind im Vorverkauf zwischen 6 und 13 Euro, Stehplätze für 4 Euro zu haben. An der Tageskasse kosten diese 2 Euro mehr. Kinder zahlen 50 % des normalen Eintrittspreises.

Es gibt am 5. Juni für die Besucher jede Menge zu erleben. Neben den sportlichen Highlights mit nationalen und internationalen Top-Athleten wie Björn Otto, Grit Breuer, Bianca Kappler können die großen und kleinen Besucher  auch am Rande des Stadions viel erleben, z.B. den großen Truck der Bundeswehr, ein Super-Lupe-Bike am Stand der AOK sowie Spiel und Spaß mit der Verkehrswacht. Weitere Infos auch im Internet unter www.german-meeting.de .

 


13.05.2005 - Drei Deutsche wollen in Cottbus hoch hinaus

Duell Jugend gegen Routine beim 16. German Meeting
Ganze drei Wochen sind es noch bis zum 16. Internationalen Lausitzer Leichtathletik Meeting in Cottbus. Doch schon jetzt wird klar, dass den Zuschauern, Leichtathletik der Extraklasse geboten wird. Dafür sorgt unter anderem das Hochsprung-Duell der „alten Hase“ gegen „stürmische Jugend“ alias Martin Buß und Roman Fricke gegen Marius Hanniske.

Martin Buß brennt förmlich auf die diesjährige Freiluftsaison. Schließlich musste der 29-jährige Leichtathletikprofi nach seinen drei Knieoperationen 30 Monate lang auf sein Comeback warten. Im Januar stand der Weltmeister des Jahres 2001 und fünffache Deutsche Meister endlich wieder am Anlauf und überquerte beim Hallenmeeting in Wuppertal die Latte immerhin in einer Höhe von 2,18 Meter. In diesem Jahr stehen die Zeichen für den 2,36-Meter-Springer wieder vollends auf Sturm. Dem Europa-Cup-Super League in Florenz (Juni) soll im August die Teilnahme an den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Helsinki folgen. Doch dafür muss sich der sympathische und ehrgeizige Blondschopf, der seit diesem Jahr für Barmer TV Wuppertal startet, noch einmal kräftig strecken. 2,27 Meter beziehungsweise 2,30 Meter fordert der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) von seinen Hochspringern als Qualifikationsnorm.

Dass sich Youngster Marius Hanniske in diesem Jahr bereits über solche Höhen schwingen kann, ist keineswegs ausgeschlossen. Eine gehörige Portion Selbstbewusstsein bringt der gebürtige Forster, der bis vor zwei Jahren noch zum Leichtathletik Club Cottbus (LCC) gehörte, als notwendige Voraussetzung auf jeden Fall mit. Seit seinem Wechsel nach Berlin in die Trainingsgruppe von Bundestrainer Rainer Pottel hat der 19-jährige Modellathlet einen gewaltigen Leistungssprung gemacht. 2,24 Meter stehen aktuell in der persönlichen Rekordliste von Hanniske, dessen großes Vorbild der Kanadier Mark Boswell ist. Hinzu kam die Silbermedaille bei der Junioren-WM 2004 und der Titel des Deutschen Vizemeisters 2003. Dass der Lausitzer inzwischen zum „Top-Team-Kader Peking 2008“ gehört, versteht sich fast schon von selbst.

Gradmesser für beide Athleten wird beim 16. Internationalen Lausitzer Leichtathletik-Meeting in Cottbus Roman Fricke sein. Der 28-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen ist während der Verletzungspause von Martin Buß ohne Umschweife in dessen Fußstapfen getreten und gewann in den beiden zurückliegenden Jahren die Deutschen Meisterschaften sowohl in der Halle als auch unter freiem Himmel. Mit 2,30 Meter kann sich diese Leistung, die der 1,94-m- lange, gelernte Tischler und Student der Holztechnik an der Fachhochschule Hildesheim, durchaus sehen lassen. Dass er bereits an seinen Leistungszenit gestoßen sein soll, daran glaubt der 28-Jährige nicht. Die Olympischen Spiele in Peking vor Augen gilt in dieser Saison das Hauptaugenmerk Frickes internationalem Edelmetall. Im Idealfall beim Europa-Cup und den Weltmeisterschaften. Die Einstellung seiner persönlichen Bestleistung beim Sportfest in Cottbus (gleichzeitig seit 1991 bestehender Meetingrekord des kubanischen Ausnahmeathleten Javier Sotomajor) hat er deshalb fest im Visier - als Ansporn und als beruhigende Qualifikationsmarke.

Der Kartenvorverkauf für das Cottbuser Meeting beginnt am 18. Mai 2005. Vorverkaufskassen: Lausitzer Rundschau, Wochenkurier, Cottbus-Info, Sporthaus Reinke Weitere Infos zum Meeting im Internet unter www.german-meeting.de oder über OrgBüro 16. GM, Tel. 0355 43 027 44 oder per E-Mail: office.cottbus@german-meeting.de .


10.05.2005 - Erfolgreich, bescheiden, fair und attraktiv

Weitspringerin Bianca Kappler startet beim Internationalen Lausitzer Leichtathletik-Meeting

Knapp vier Wochen sind es noch bis zum 5. Juni. Dann öffnen sich die Pforten des Cottbuser Sportzentrums zum 16. Mal für das Internationale Lausitzer Leichtathletik-Meeting (German Meeting). Erstmals in seiner Historie findet das hochklassig besetzte Sportfest an einem Sonntag statt.

Lang, lang ist es her, dass die Thüringerin Heike Drechsler den Meetingrekord im Weitsprung aufstellte. Im Jahr 1993 flog sie auf 7,13 Meter. Eine Weite, an die bis heute nur wenige Springerinnen im internationalen Leichtathletikzirkus heranspringen können. Zuletzt scheiterte vor fünf Jahren in Cottbus unter anderem Susan Tiedtke an diesem, fast schon legendären und zeitlosen, Meetingrekord.

In diesem Jahr steht nach mehrjähriger Pause erneut eine Damenkonkurrenz an der Cottbuser Weitsprunggrube. Unter ihnen eine deutsche Athletin, die ähnlich attraktiv daher kommt, wie einst Susann Tiedtke. Die Rede ist von Bianca Kappler. Doch im Gegensatz zu Tiedtke, machte Bianca Kappler in erster Linie sportlich von sich reden. So gehörte die 28-jährige Studentin vom Leichtathletik Club Rehlingen unter anderem zu den zwölf Finalistinnen der Olympischen Spiele 2004 in Athen.

Zu Weltruhm gelangte die amtierende Deutsche Vizemeisterin im März 2005 jedoch unfreiwillig. Nach ihrem letzten Versuch bei den Hallen-Europameisterschaften zeigte das Kampfgericht eine gesprungene Weite von 6,96 Meter an. Eine Distanz, mit der Kappler unangefochtene Europameisterin geworden wäre. Doch der sympathische Blondschopf reagierte anders, als es wohl die meisten ihrer Kolleginnen getan hätten. Sie erklärte direkt im Anschluss an diese Wertung: „So weit kann ich nicht springen. Jedenfalls nicht, wenn es mit rechten Dingen zugeht.“ Es folgte ein Eklat mit Protesten und zähen Verhandlungen an dessen Ende der Europäische Leichtathletik Verband (EAA) die salomonische Entscheidung traf, Bianca Kappler die Bronzemedaille zuzuerkennen. Die Deutsche Olympische Gesellschaft ehrte ihren Sportsgeist nachträglich sogar mit der Fair-Play-Plakette.

In diesem Sommer will die Saarländerin jedoch weiter hinaus. Vielleicht sogar mit einem Sieg beim Europacup. Ihr Weg nach Florenz führt für sie über Cottbus. Hier trifft die 28-Jährige am ersten Juni-Sonntag unter anderem auf die diesjährige Deutsche Hallenmeisterin, Kathrin van Bühren. Gemeinsam mit Bianca Kappler gehört die Medizinmanagement-Studentin, die 29. Mai ihren 23. Geburtstag feiert, zu den Hoffnungsträgern der deutschen Leichtathletik. Allein ihr Duell in der Weitsprunggrube dürfte zu den spannendsten wie attraktivsten Wettkämpfen des 16. Internationalen Lausitzer Leichtathletikmeetings in Cottbus zählen.

Der Kartenvorverkauf für das Cottbuser Meeting beginnt am 18. Mai 2005. (Vorverkaufskassen: Lausitzer Rundschau, Wochenkurier, Cottbus-Info, Sporthaus Reinke). Weitere Infos zum Meeting im Internet unter www.german-meeting.de oder über OrgBüro 16. GM, Tel. 0355 43 027 44 oder per E-Mail: office.cottbus@german-meeting.de .


19.04.2005 Erster Juni-Sonntag gehört den Leichtathleten

16. German Meeting in Cottbus verspricht Klasse und Hochspannung

In 46 Tagen ist es soweit: Die Fanfare erklingt zum 16. Internationalen Lausitzer Leichtathletik-Meeting und lockt Weltklasse-Athleten genauso wie die Freunde des Sports in Scharen zum Cottbuser Sportzentrum.

Erstmals wird das hochklassige Sportfest, das in der Lausitz besser unter dem Namen German Meeting bekannt ist, an einem Sonntag ausgetragen. Somit bietet sich jenen, die bislang mittwochs das Leichtathletikmeeting nicht besuchen konnten, eine neue Chance zum Bewundern der sportlichen Leckerbissen. Doch damit nicht genug, denn die Organisatoren um Meetingdirektor Ulrich Hobeck haben sich auf die Fahnen geschrieben, das 16. Internationale Lausitzer Leichtathletik-Meeting zu einem Fest für die ganze Familie werden zu lassen. Was genau am 5. Juni geschieht, das wird an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten.

Einige Geheimnisse können jedoch schon gelüftet werden. So gehen die Sportlerinnen und Sportler in diesem Jahr in 14 Disziplinen an den Start. Zu den Höhepunkten zählt dabei zweifellos die Europacup-Ausscheidung im 400-Meter-Lauf der Frauen. Um die Fahrkarte nach Florenz kämpfen in Cottbus auch die Hochspringer, die 3.000-Meter- sowie 3.000- Meter-Hindernis-Läufer und die Diskuswerferinnen. Natürlich könnte man an dieser Stelle für die einzelnen Disziplinen schon einige Namen nennen. Darunter wären ganz sicher Athleten wie Grit Breuer, Claudia Marx, Franka Dietzsch, Sina Schielke oder auch Boris Henry, Nils Schumann, René Herms und Ingo Schultz sowie die der tollkühnen Männer vom Stabhochsprung Tim Lobinger, Björn Otto und Lars Börgeling. Könnten und wären bezeichnen jedoch den Konjunktiv. Heißt also, dass derzeit noch nicht 100-prozentig feststeht, wen die Besucher des 16. Internationalen Leichtathletik-Meetings in Cottbus über die Tartanbahn laufen, über die Latte springen oder Speer und Diskus schleudern sehen. Denn gepokert wird auch oder gerade im Spitzensport. Und deshalb hat Meetingdirektor Ulrich Hobeck derzeit mit Vertragsverhandlungen alle Hände voll zu tun. Interesse haben zumindest fast alle namhaften deutschen Athleten, aber auch ausgewählte internationale Stars bekundet.

Zwei Namen können indes verkündet werden, die für die gute Stimmung und beste Informationen im Stadion zuständig sein werden: die ostdeutsche Moderatoren-Legende Heinz-Florian Oertel – berühmt durch seinen Kommentar „Nennen Sie Ihr Kind Waldemar!“ (Marathon-Olympiasieg von Waldemar Czierpinski 1980) - hat nach überstandener Krankheit für das diesjährige Sportfest zugesagt. Ihm zur Seite steht zum wiederholten Male ZDF-Sportchef Wolf-Dieter Poschmann, ein Freund und Kenner der Leichtathletik sowie des Cottbuser Meetings.  

Tickets für das 16. Internationale Lausitzer Leichtathletik-Meeting gibt es vergünstigt im Vorverkauf. Dieser beginnt am 18. Mai und zwar in den Geschäftsstellen der Lausitzer Rundschau, des WochenKuriers und im Sporthaus Reinke. Weitere Infos unter www.german-meeting.de.

LCC, Org-Büro 16. Int. Lausitzer LA-Meeting, Dresdener Str. 18, 03050 Cottbus, ( 0355 43 027 44 6 0355 43 027 45; E-Mail: office.cottbus@german-meeting.de


15.04.2005 Noch 50 Tage!

Dann erklingt wieder die bekannte Fanfare:

16. Internationales Lausitzer Leichtathletik-Meeting am 5. Juni 2005 in Cottbus!

  • Heinz Florian Oertel hat zugesagt, in diesem Jahr wieder die Veranstaltung gemeinsam mit Wolf-Dieter Poschmann vom ZDF zu moderieren. Beim 15. Meeting konnte der legendäre ehemalige DDR-Sportreporter aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein, aber in diesem Jahr soll es wieder klappen. Als ehemaliger Cottbuser freue er sich natürlich, wieder einmal in seiner alten Heimat zu sein und hier beim Meeting für die Sportfans die Wettkämpfe zu begleiten.

  • Internationaler Nachwuchs-Städte-Vergleich
    Im Vorprogramm des diesjährigen German Meetings testen Athleten aus Jablonec, Zielona Gora und Cottbus die Leistungen im Altersbereich 13 – 15 Jahren. Jeweils 2 Athleten (m/w) aus der jeweiligen Stadt gehen in 7 Disziplinen an den Start. Damit will der LCC als Gastgeber den sportlichen Jugendaustausch weiter fördern und sich mit starken Partnern messen.

  • Die deutschen Stabhochspringer haben in Südafrika ihr Trainingslager aufgeschlagen. Sie bereiten sich dort auf die kommende Saison vor. Tim Lobinger und Björn Otto wollen wieder zum Cottbuser Meeting an den Start gehen, aber noch sind die Verhandlungen zwischen Meetingdirektor Uli Hobeck und den Athletenmanagern nicht abgeschlossen. Das betrifft auch Lars Börgeling, der morgen – am 16. April – seinen 26. Geburtstag feiert. Happy birthday!

 Weitere Infos auch im Internet unter www.german-meeting.de.


31.03.2005 Org-Stab hat sich formiert

Am 30. März – also 66 Tage vor dem Internationalen Lausitzer Leichtathletik-Meeting im Cottbuser Sportzentrum (5. Juni 2005) – hat sich ein Org-Stab von 25 Mitarbeitern um Meetingdirektor Uli Hobeck formiert. Sie alle werden sich in den nächsten Wochen intensiv für die Vorbereitung des German Meetings in Cottbus einsetzen. Die Entscheidung, das Meeting in diesem Jahr an einem Sonntag durchzuführen, ist mit der Hoffnung verbunden, noch mehr Zuschauer ins Stadion zu locken. Topathleten aus aller Welt werden am ersten Junisonntag in der Lausitz erwartet. Von insgesamt 14 Disziplinen wurden vom Deutschen Leichtathletikverband (DLV) 5 Qualifikationswettkämpfe für den Europa-Cup in Turin nach Cottbus vergeben. Das heißt, dass sich in diesen Disziplinen (Fr.: 400m, Diskus; Mä.: 3000 m, 3000 m Hi., Hoch) die stärksten deutschen Athleten hier die Fahrkarte für diesen wichtigen Leichtathletik-Wettbewerb holen können. Hobeck ist zuversichtlich, dass es auch in diesem Jahr gelingt, ein absolutes sportliches Highlight für die Lausitzer zu organisieren, auch wenn die finanziellen Rahmenbedingungen immer schwieriger werden. Die Verhandlungen mit Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft laufen auf Hochtouren. Zusagen gibt es u.a. bereits von der Sparkasse Spree-Neiße und dem Verbundnetz Gas.